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  1. Humanitäre Nachrichten

Sudan: Gewalt und Gräueltaten gegen Zivilisten in Darfur nehmen zu

Von Simon D. Kist, 12 November, 2023

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) zeigt sich zutiefst beunruhigt über die jüngsten Entwicklungen im Sudan angesichts der Eskalation der Kämpfe in der Region Darfur. Das UNHCR warnte am Freitag, es erhalte äußerst besorgniserregende Berichte über anhaltende sexuelle Gewalt, Folter, willkürliche Tötungen, Erpressung von Zivilisten und gezielte Angriffe auf bestimmte ethnische Gruppen in der Region.

Nach Angaben der UN-Organisation wurden in Ardamata in West-Darfur, einem Gebiet, das bisher weniger von dem Konflikt betroffen war, Berichten zufolge mehr als 800 Menschen von bewaffneten Gruppen getötet. In Ardamata befinde sich auch ein Lager für Binnenflüchtlinge, in dem fast 100 Unterkünfte dem Erdboden gleichgemacht worden seien. In dem Gebiet sei es auch zu umfangreichen Plünderungen - auch von UNHCR-Hilfsgütern - gekommen.

Laut UNHCR kommen die Menschen, denen die Flucht über die Grenzen gelungen ist, in Scharen an. Allein in der letzten Woche sind mehr als 8.000 Menschen in den benachbarten Tschad geflohen - eine Zahl, die aufgrund von Problemen bei der Registrierung der Neuankömmlinge wahrscheinlich zu niedrig angesetzt ist.

William Spindler, Sprecher des Flüchtlingshilfswerks, sagte am Freitag vor Journalisten in Genf, man habe Berichte von Neuankömmlingen im Tschad erhalten, die aus Darfur geflohen seien. Zeugenaussagen zufolge gingen bewaffnete Milizen in Ardamata von Haus zu Haus und töteten Männer und Jungen. An Kontrollpunkten wurden Männer und Jungen daran gehindert, Darfur zu verlassen und in den Tschad zu fliehen.  

"Diese Tötungen haben sich Berichten zufolge in den letzten Tagen ereignet", sagte Spindler.

Anderen Berichten zufolge mussten Tausende von Binnenvertriebenen aus einem Lager in El Geneina in West-Darfur fliehen.

Das UN-Flüchtlingshilfswerk kündigte an, es bereite sich auf weitere Flüchtlingsankünfte im Tschad vor, während der Konflikt im Sudan weiterhin wüte. Das UNHCR fordert ein Ende der Kämpfe und verlangt, dass alle Parteien ihre Verpflichtungen nach dem humanitären Völkerrecht einhalten und Zivilisten auf ihrer Suche nach Sicherheit sicheres Geleit gewähren.

"Vor zwanzig Jahren war die Welt schockiert über die schrecklichen Gräueltaten und Menschenrechtsverletzungen in Darfur. Wir befürchten, dass sich eine ähnliche Dynamik entwickeln könnte. Ein sofortiges Ende der Kämpfe und die bedingungslose Achtung der Zivilbevölkerung durch alle Parteien sind von entscheidender Bedeutung, um eine weitere Katastrophe zu verhindern", sagte der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi, am Freitag in einer Stellungnahme.

Spindler wies deweil darauf hin, dass die Mitarbeiter im Sudan nicht in der Lage seien, ihrer täglichen Arbeit nachzugehen, da der Zugang in Darfur eingeschränkt sei. In Ardamata habe das UNHCR zwar Hilfsgüter verteilen können, doch sei die Lage seither sehr viel gefährlicher geworden.

Nach einer konservativen Schätzung des Armed Conflict Location & Event Data Project (ACLED) wurden mehr als 10.000 Menschen getötet und Tausende weitere verletzt, seit zwei rivalisierende Generäle das Land am 15. April in einen Krieg stürzten.  Die tatsächliche Zahl dürfte weit höher liegen.

Seit Beginn des Konflikts vor mehr als sechs Monaten wurden über 6,2 Millionen Menschen innerhalb des Sudan vertrieben oder haben in Nachbarländern Zuflucht gesucht. Mehr als 5 Millionen Menschen - Sudanesen und Flüchtlinge, die sich bereits im Land aufhielten - wurden innerhalb des Sudans vertrieben, während 1,2 Millionen Frauen, Männer und Kinder in die Nachbarländer geflohen sind, darunter Tschad, Ägypten, Südsudan, Äthiopien und die Zentralafrikanische Republik.

Nahezu 90 Prozent der Menschen, die vor der Gewalt geflohen sind, sind Frauen und Kinder. Die Mehrheit der Binnenvertriebenen wurde aus dem Bundesstaat Khartum vertrieben. Die meisten Menschen, die über die Grenzen in die Nachbarländer geflohen sind, haben im Tschad (450.000), in Ägypten (337.000) und im Südsudan (351.000) Zuflucht gesucht.    

Das Ausmaß der humanitären Katastrophe, die sich im Sudan abspielt, ist beispiellos.  Die Vereinten Nationen sprechen von einer "humanitären Krise epischen Ausmaßes" in dem Land. Millionen von Menschen - vor allem in Khartum, Darfur und Kordofan - haben keinen Zugang zu Nahrungsmitteln, Wasser, Unterkünften, Strom, Bildung und medizinischer Versorgung.

Die Zahl der Menschen, die humanitäre Unterstützung benötigen, beläuft sich derzeit auf 24,7 Millionen - mehr als die Hälfte der sudanesischen Bevölkerung. Darunter befinden sich mehr als 13 Millionen Kinder, die dringend lebensrettende humanitäre Hilfe brauchen.

Nach den jüngsten Schätzungen der Integrierten Klassifizierung der Ernährungssicherheitsphase (IPC) sind 20,3 Millionen Menschen, d. h. 40 Prozent der sudanesischen Bevölkerung, von Hunger bedroht. Davon befinden sich 6,3 Millionen Menschen in einer akuten Notlage und sind nur einen Schritt von einer Hungersnot entfernt.

Der überarbeitete Humanitäre Reaktionsplan (HRP) 2023 für den Sudan sieht 2,6 Milliarden US-Dollar vor, um bis zum Ende dieses Jahres lebensrettende Hilfe für schätzungsweise 18,1 Millionen Menschen im Land zu leisten. Mit Stand vom 12. November ist der HRP nur zu 34 Prozent finanziert.

Weitere Informationen

Vollständiger Text: Sudan: UNHCR warnt vor zunehmender Gewalt und Menschenrechtsverletzungen gegen Zivilisten in Darfur, UNHCR, Pressemitteilung, veröffentlicht am 10. November 2023 (in Englisch)
https://www.unhcr.org/news/press-releases/sudan-unhcr-warns-increasing-violence-and-human-rights-violations-against

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