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  1. Humanitäre Nachrichten

DR Kongo: Humanitäre Krise in Nord-Kivu eskaliert, während Flutkatastrophe am Kongo-Fluss andauert

Von Simon D. Kist, 9 Februar, 2024

Die Vereinten Nationen sind zutiefst besorgt über die eskalierende humanitäre Krise in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo, DRK), insbesondere im Territorium Masisi in der östlichen Provinz Nord-Kivu. Durch die Kämpfe zwischen der kongolesischen Armee und der bewaffneten Gruppe M23 wurden in den letzten zwei Wochen mindestens 135.000 Menschen aus verschiedenen Gegenden des Territoriums vertrieben, was die ohnehin schon verheerende Lage in Nord-Kivu weiter verschärft.

"Die Vertriebenen - darunter 26.000 Männer, Frauen und Kinder in der Stadt Sake in Nord-Kivu und 24.000 Menschen in der Stadt Minova in Süd-Kivu - haben nur begrenzten Zugang zu Nahrungsmitteln, sauberem Wasser, medizinischer Versorgung und Unterkünften", erklärte UN-Sprecher Stéphane Dujarric diese Woche vor Journalisten.

Die anhaltenden Zusammenstöße haben auch die Straße zwischen Sake und Bweremana beeinträchtigt, eine wichtige Verbindungsstraße zwischen den Provinzen Nord- und Süd-Kivu.

"Dies birgt die Gefahr, dass Goma, eine 2-Millionen-Stadt, in die über 500.000 Menschen geflohen sind, isoliert wird. Dies könnte die Ernährungssicherheit und die wirtschaftlichen Aktivitäten in Goma und der Region gefährden", so Dujarric.

Nach Angaben des UN-Amtes für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) gestaltet sich die Aufnahme weiterer Vertriebener in der Provinzhauptstadt von Nord-Kivu, Goma, aufgrund des Platzmangels weiterhin schwierig.

Dujarric sagte, dass die zunehmende Unsicherheit in Masisi etwa 630.000 Menschen, die zuvor vertrieben wurden, daran hindere, Zugang zu wichtiger medizinischer Versorgung zu erhalten, einschließlich medizinischer Hilfe für diejenigen, die in dem Konflikt verletzt wurden.

"Das Risiko weiterer Gewalt, auch in Goma, bleibt hoch", warnte er und forderte ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe, um die dringenden Bedürfnisse der Menschen zu decken.

"Wir fordern auch alle Konfliktparteien auf, das humanitäre Völkerrecht zu respektieren und konkrete Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung zu ergreifen", so der UN-Sprecher.

Seit 2022 wird die östliche Region der Demokratischen Republik Kongo (DRK), insbesondere Nord-Kivu, von einem verheerenden Konflikt heimgesucht, der sich im Laufe der Zeit verschärft hat und immer komplexer geworden ist. Die Krise ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von bewaffneten Konfliktparteien, massive Vertreibungen und eine wachsende Zahl von Frauen, Kindern und Männern, die humanitäre Hilfe benötigen.

Der anhaltende bewaffnete Konflikt zwischen der Rebellengruppe M23 und den Streitkräften der Demokratischen Republik Kongo (Forces Armées de la République Démocratique du Congo, FARDC) und ihren Verbündeten ist eine der Hauptursachen für Gewalt und Instabilität in der Region. Seit dem Abbau mehrerer Truppenstützpunkte der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) in den betroffenen Gebieten hat sich die Lage weiter verschlechtert.

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) ist die Zahl der Binnenvertriebenen infolge der Zusammenstöße zwischen der FARDC und der M23 im Gebiet von Masisi von 1,24 Millionen im Dezember auf 1,47 Millionen im Januar gestiegen.

Die sich verschärfenden Konflikte im Ostkongo haben die Länder der Region dazu veranlasst, zwei Friedensinitiativen zu vermitteln: den sogenannten Luanda-Prozess und den Nairobi-Prozess.

Jean-Pierre Lacroix, der Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen für Friedenseinsätze, hat zum Abschluss seines Besuchs in der Demokratischen Republik Kongo in dieser Woche die Rebellengruppe M23 erneut aufgefordert, ihre Offensive im Osten des Landes unverzüglich einzustellen und den Luanda-Prozess zu respektieren. Lacroix bekräftigte die Verpflichtung der UNO-Stabilisierungsmission in der DRK (MONUSCO), ihr Mandat zum Schutz der Zivilbevölkerung umzusetzen.

In Kinshasa war er mit dem kongolesischen Präsidenten Félix Tshisekedi zusammengetroffen, wo beide die Verstärkung der Präsenz und der Kapazitäten der kongolesischen Verteidigungs- und Sicherheitskräfte in den Provinzen Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu erörterten. Die UN-Friedenstruppen sollen im Rahmen des Rückzugsplans der Mission aus der DRK aus diesen drei Provinzen abgezogen werden.

Nach einer umstrittenen Wahl im Dezember 2023 wurde Präsident Tshisekedi am 20. Januar 2024 für seine zweite fünfjährige Amtszeit vereidigt und versprach, das zentralafrikanische Land zu vereinen und die Leben in der konfliktgeplagten Ostregion zu schützen. Die MONUSCO wird ihren Rückzug aus der DRK bis Ende 2024 abschließen.

In einer weiteren Entwicklung hat der UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths diese Woche 6 Millionen US-Dollar aus dem Zentralen Nothilfefonds (CERF) bereitgestellt, um die Reaktion auf die schlimmsten Überschwemmungen seit sechs Jahrzehnten in der DR Kongo zu unterstützen.

Seit Dezember 2023 haben starke Regenfälle den Kongo-Fluss auf den höchsten Stand seit 1961 anschwellen lassen. Dies führte zu katastrophalen Überschwemmungen, von denen 18 der 26 Provinzen des Landes betroffen sind und die mehr als 2 Millionen Menschen in Mitleidenschaft gezogen haben, auch in der Hauptstadt Kinshasa.  Es wurden über 300 Todesfälle gemeldet, und mehr als 500.000 Menschen wurden aufgrund der Überflutungen vertrieben.

Die Überschwemmungen verschärfen den ohnehin bereits hohen Bedarf an humanitärer Hilfe, da die Infrastruktur schwer beschädigt wurde und die Grundversorgung stark beeinträchtigt ist. Experten befürchten einen Anstieg der Cholerafälle und eine mögliche Ausbreitung entlang des Kongo-Flusses. Fast 100.000 Häuser, 267 Gesundheitseinrichtungen und 1.325 Schulen wurden zerstört.

Nach Angaben der UN werden mit den neuen CERF-Mitteln fast 400.000 Menschen unter anderem in den Bereichen Gesundheit, Ernährungssicherheit, Unterkunft und Schutz unterstützt. Weitere 3,6 Millionen US-Dollar wurden am 17. Januar aus dem CERF bereitgestellt, um die humanitäre Soforthilfe zu unterstützen.

Weitere Informationen

Vollständiger Text: Demokratische Republik Kongo - Nord-Kivu Blitz-Update Nr. 1: Neue Welle der Gewalt in Masisi zwingt zur Vertreibung nach Goma (08. Februar 2024), UN-Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten, Bericht, veröffentlicht am 8. Februar 2024 (in Englisch)
https://reliefweb.int/report/democratic-republic-congo/democratic-republic-congo-north-kivu-flash-update-1-new-surge-violence-masisi-forced-displacement-goma-08-february-2024

Tags

  • Demokratische Republik Kongo
  • Vertreibung
  • Überschwemmungen

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