Direkt zum Inhalt
Startseite
DONARE
  • German
  • English

Main navigation

  • Startseite
    • Humanitäre Krisenhilfe
    • Flucht und Vertreibung
    • Hunger und Ernährungsunsicherheit
    • Kinder in Not
    • Medizinische Nothilfe
    • Glaubensbasierte humanitäre Organisationen
    • Vulnerable Gruppen
    • Menschenrechtsorganisationen
    • Klimakrise und Klimawandel
    • Humanitäre Organisationen Deutschland
    • Humanitäre Organisationen Schweiz
    • Humanitäre Organisationen Österreich
  • Nachrichten
    • Alle Schlagzeilen
    • Artikel
    • Millionen Menschen werden sterben
    • Gute Gründe fürs Spenden
    • Psychische Gesundheit in humanitären Notlagen
    • Klimawandel & humanitäre Krisen
    • Humanitäre Hilfe & Menschenrechte
    • Spenden und Steuern sparen
    • Größte Wirtschaftsnationen müssen mehr leisten
    • Humanitäres Eingreifen ist jetzt erforderlich
    • Warum ich für den CERF spende
    • Danke
    • Zweckgebundene Spende oder „freie Spende“
    • Wie man an einen Abgeordneten schreibt
  • Hintergrund
    • Humanitäre Krisen
    • Schlüsselakteure der humanitären Hilfe
    • Vergessene Krisen
    • Webseiten für Experten
    • Informationen für Journalisten
    • Humanitäre Jobs
    • Wohin fließt mein Geld?
    • Die größten humanitären Geldgeber
    • Seriöse Spenden
    • Glossar
    • Häufig gestellte Fragen (FAQs)
  • Helfen
    • Freiwilligenarbeit in der humanitären Hilfe
    • Starten Sie eine Spendenaktion
    • Treten Sie einer Organisation bei
    • Ziehen Sie Regierungen zur Verantwortung
    • Pate werden
    • Reichen Sie eine Petition ein
  • Über uns
    • Willkommen bei DONARE
    • Grundsätze und Leitlinien
    • Donare bedeutet spenden
    • FAQs zu DONARE
    • Unterstützen Sie uns
    • Archiv
    • Inhalt
    • Schlagworte
    • Themen
    • Kontakt

Pfadnavigation

  1. Humanitäre Nachrichten

Zentrale Sahelzone: Zehn Millionen Kinder in Not inmitten einer Spirale von Konflikten

Von Simon D. Kist , 18 März 2023

Zehn Millionen Kinder in Burkina Faso, Mali und Niger benötigen dringend humanitäre Hilfe - doppelt so viele wie im Jahr 2020 - vor allem wegen der sich zuspitzenden Konflikte in der zentralen Sahelzone, warnt das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) in einer am Freitag veröffentlichten Analyse. Laut UNICEF Child Alert sind überdies fast 4 Millionen Kinder in den Nachbarländern gefährdet, da die Feindseligkeiten zwischen bewaffneten Gruppen und nationalen Sicherheitskräften die Grenzen überschreiten.

Die Analyse 'Extreme Jeopardy' zeigt, wie Kinder zunehmend in bewaffnete Konflikte verwickelt werden, als Opfer der sich verschärfenden militärischen Auseinandersetzungen oder als Zielscheibe nichtstaatlicher bewaffneter Gruppen. Einige der bewaffneten Gruppen, die in weiten Teilen von Burkina Faso, Mali und Niger operieren, wenden Taktiken an, zu denen die Blockade von Städten und Dörfern und die Sabotage von Wasserversorgungsnetzen gehören.

Die Sahelzone ist seit langem eine der am stärksten gefährdeten Regionen in Afrika. Doch bewaffnete Konflikte und sich verstärkende militärische Auseinandersetzungen gefährden Leben und Existenzgrundlagen, unterbrechen den Zugang zur Grundversorgung und gefährden die Zukunft der Kinder in der zentralen Sahelzone in höchstem Maße. 

Nach Angaben der UN-Organisation werden Kinder direkt von nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen angegriffen, die in weiten Teilen Malis und Burkina Fasos und zunehmend auch in Niger operieren. In den drei Ländern wurden Hunderte von Kindern entführt, viele von ihnen Mädchen. Während sich die Aufmerksamkeit auf andere Länder richtet, verschlechtert sich die Lage in der Region in alarmierendem Tempo. 

Dem Bericht zufolge haben nichtstaatliche bewaffnete Gruppen seit 2021 Nahrungsmittelreserven in einer Region vernichtet, die zu den hungrigsten und am schwersten unterernährten der Welt zählt. Einige der bewaffnete Gruppen, die das staatliche Bildungswesen ablehnen, brennen Schulen nieder, plündern sie und bedrohen, entführen oder töten Lehrer.

Bei nationalen Sicherheitsoperationen gegen bewaffnete Gruppen wurden nach Angaben der UN-Organisation mehrfach Kinder getötet, verletzt und verhaftet. Viele Schulen und Krankenhäuser in Burkina Faso, Mali und Niger sind beschädigt oder zerstört worden. Mehr als 8.300 Schulen in den drei Ländern sind aufgrund der Gewalt und der Unsicherheit geschlossen. In Burkina Faso ist fast ein Viertel aller Schulen geschlossen, in Niger ist es beinahe ein Drittel.

UNICEF warnt, dass die Unsicherheit und die Vertreibung über die Grenzen der zentralen Sahelzone hinausgehen und sich in abgelegenen Gemeinden mit spärlicher Infrastruktur und geringen Ressourcen ausbreiten, wo Kinder bereits einen stark eingeschränkten Zugang zu den Einrichtungen haben, auf die sie zum Überleben und zum Schutz angewiesen sind. All dies geschieht in einer der am stärksten vom Klimawandel betroffenen und von Wasserknappheit geprägten Regionen der Welt.

"Das Ausmaß der Krise in der zentralen Sahelzone und das zunehmende Übergreifen auf die westafrikanischen Küstenländer erfordert dringend eine stärkere humanitäre Reaktion. Aber es braucht auch flexible langfristige Investitionen für eine nachhaltige Entwicklung, die zur die zur Friedenskonsolidierung innerhalb der Gemeinschaften beitragen, insbesondere für Kinder. Weit mehr Investitionen in den Zugang zu grundlegenden Versorgungsleistungen und sozialem Schutz, um die tieferen Ursachen von Konflikten und Unsicherheit zu bekämpfen", heißt es in dem Bericht.

"Die Bekämpfung der zugrunde liegenden Ursachen, die Stärkung der sozialen Dienste und die Vorbeugung von Krisen können den Ländern helfen, widerstandsfähige Gesellschaften mit einem starken sozialen Zusammenhalt aufzubauen, die es den Kindern ermöglichen, ihre Rechte wahrzunehmen und ihr Potenzial auszuschöpfen".

UNICEF fordert alle Konfliktparteien auf, ihren grundlegenden moralischen und rechtlichen Verpflichtungen gegenüber Kindern gemäß dem humanitären Völkerrecht und den Menschenrechten nachzukommen, wozu auch die Beendigung der Angriffe auf Kinder und die Einrichtungen, auf die sie angewiesen sind, gehört.

Die Sahelzone ist ein der am schnellsten wachsenden humanitären Krisen der Welt konfrontiert. Gleichzeitig ist die Krise aber auch eine der am meisten vergessenen. Bewaffnete Konflikte, die Verschlechterung der Sicherheitslage, politische Instabilität und weit verbreitete Armut sind die Hauptursachen für den beispiellosen humanitären Bedarf, insbesondere in der zentralen Sahelzone. Diese sich verschlimmernde humanitäre Notlage wird durch die weltweite Ernährungsunsicherheit und die Auswirkungen der Klimakrise noch verschärft.

UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, ist die Organisation der Vereinten Nationen, die für die Bereitstellung von humanitärer Hilfe und Entwicklungshilfe für Kinder weltweit zuständig ist. UNICEF wurde 1946 als "United Nations International Children’s Emergency Fund" gegründet und ist heute eine der größten humanitären Organisationen der Welt. UNICEF ist in über 190 Ländern und Gebieten tätig, um die Rechte von Kindern zu schützen.  

Weitere Informationen

Vollständiger Text: Extreme Jeopardy. Ten million children in the central Sahel need humanitarian assistance among spiralling conflict and punishing climate, UNICEF Child Alert, veröffentlicht am 17. März 2023 (in Englisch)
https://www.unicef.org/media/137091/file/English.pdf 

Tags

  • Sahel
  • Kinder

Neueste Nachrichten

  • Syrien: Millionen Menschen kehren nach Hause zurück, doch der Wiederaufbau ist weiterhin fragil
  • DR Kongo: Ebola-Einsatzkräfte kämpfen gegen „tödliche und massive Epidemie“
  • Krise im Jemen: Rund 125.000 Menschen durch erneute Kampfhandlungen vertrieben
  • Sudan: Nothilfe für Hunderttausende könnte innerhalb weniger Wochen zusammenbrechen
  • Libanon: Inmitten fortdauernder Unsicherheit bleibt der humanitäre Hilfebedarf akut
  • Südsudan: UN-Kommission warnt vor wachsenden Risiken für die Zivilbevölkerung
  • Jemen: Erneute Kämpfe vertreiben Tausende, während Hilfsmaßnahmen aufgrund fehlender Mittel stocken
  • In Gaza stehen von Frauen geführte Haushalte vor unlösbaren Entscheidungen, um zu überleben
  • UN-Hochkommissar warnt angesichts eskalierender Konflikte vor „Zeitalter der Extreme“
  • Sudan: Externe Unterstützungsnetzwerke schüren den Krieg mit fatalen Folgen für die Zivilbevölkerung
  • El Niño wird voraussichtlich sehr stark ausfallen und das Risiko extremer Wetterereignisse erhöhen
  • Krieg in der Ukraine: Eskalierende Angriffe fordern immer mehr Opfer unter der Zivilbevölkerung
  • Ebola-Bekämpfung ist ein Wettlauf gegen die Zeit, warnt UN-Nothilfechef
  • Sturzfluten in Nepal: UN verstärken Katastrophenhilfe, Zugang zu den betroffenen Gebieten bleibt große Herausforderung
  • Konflikte schüren globalen Hunger; UN-Generalsekretär drängt Sicherheitsrat zum Handeln
  • Menschenrechtslage in Myanmar erreicht angesichts unerbittlicher Gewalt neuen Tiefpunkt
  • Krise im Sudan: UN-Nothilfekoordinator kritisiert Sicherheitsrat wegen Untätigkeit
  • Kolumbien: UN benötigen 148 Millionen US-Dollar zur Unterstützung der vom Erdbeben betroffenen Gemeinden
  • Somalia: Kinder leiden zunehmend unter Unterernährung, da humanitäre Hilfe versiegt
  • DR Kongo: Weit davon entfernt, unter Kontrolle zu sein, breitet sich Ebola weiter aus
  • Mindestens 350 humanitäre Helfer im Jahr 2025 getötet – bewaffnete Drohnen verändern die Kriegsführung
  • Libanon: Mehr als 860.000 Vertriebene kehren zurück, doch die Krise ist noch lange nicht vorbei
  • Flüchtlinge im Südsudan sind von extremem Hunger bedroht, da die Mittel aufgebraucht sind
  • Krise im Jemen: UN-Nothilfechef drängt auf Maßnahmen zur Verhinderung weiteren Leids
  • Krise in Myanmar: UN-Untersuchung enthüllt gezielte Angriffe des Militärs auf Zivilisten
  • Erdbeben in Kolumbien: Internationale Teams stehen zur Unterstützung bereit
  • Krise im Sudan: Fortdauernde Kämpfe verschärfen die Notlage und führen zu weiteren Vertreibungen
  • Zustrom lebenswichtiger Hilfsgüter nach Gaza verbessert sich leicht
  • WFP: El Niño droht 49 Millionen Menschen in akuten Hunger zu stürzen
  • Hungerkrise in Afghanistan verschärft sich, da Millionen Menschen keine Nahrungsmittelhilfe erhalten
  • DR Kongo: Zehntausende fliehen vor Kampfhandlungen in Süd-Kivu
  • Krise in Kamerun: WFP droht kritischer Finanzierungsengpass
  • Humanitäre Auswirkungen der Iran-Eskalation nehmen zu
  • Krise in Haiti: Geschlechtsspezifische Gewalt eskaliert, während Unsicherheit weitere Vertreibungen begünstigt
  • Krieg in der Ukraine: Fast 4 Millionen Menschen sind weiterhin Binnenvertriebene
  • DR Kongo: Ausbreitung des Ebolavirus setzt Hilfsmaßnahmen unter Druck
  • Sudankrieg: In El Obeid riskieren Frauen tagsüber Drohnenangriffe und nachts Vergewaltigungen, um an Wasser zu gelangen
  • Erdbeben in Venezuela: Einen Monat nach der Katastrophe benötigen die Gemeinden weiterhin Unterstützung
  • Gaza: Hungerkrise und Unterernährungskrise dauern trotz begrenzter Fortschritte an
  • Syrien hat eine echte Chance, den Übergang von der Notlage zum Wiederaufbau zu schaffen, sagt UN-Hilfsbeauftragte
RSS feed
  • Humanitäre Krisen
    • Krise im Sudan
    • Krise in der Demokratischen Republik Kongo
    • Palästina-Krise
    • Krise in Myanmar
    • Krise in Haiti
    • Krise im Südsudan
    • Krise in der Ukraine
    • Krise im Jemen
    • Krise in Syrien
    • Krise in Somalia
    • Sahel-Krise
    • Krise in Afghanistan
    • Krise im Libanon
    • Krise in Äthiopien
    • Krise in Mosambik
    • Krise in Kolumbien
    • Krise in der Zentralafrikanischen Republik
    • Krise in Venezuela
    • Krise in Burundi
    • Krise in Zentralamerika
    • Weitere Krisen
  • Humanitäre Nachrichten
    • Alle Schlagzeilen
    • Artikel
      • Psychische Gesundheit in humanitären Notlagen
      • Millionen Menschen werden sterben
      • Gute Gründe fürs Spenden
      • Klimawandel & humanitäre Krisen
      • Humanitäre Hilfe & Menschenrechte
      • Größte Wirtschaftsnationen müssen mehr leisten
      • Humanitäres Eingreifen ist jetzt erforderlich
      • Spenden und Steuern sparen
      • Warum ich für den CERF spende
      • Wie man an einen Abgeordneten schreibt
      • Zweckgebundene Spende oder „freie Spende“
      • Danke
  • Hilfsorganisationen
    • Nach Thema
      • Humanitäre Krisenhilfe
      • Flucht und Vertreibung
      • Kinder in Not
      • Hunger und Ernährungsunsicherheit
      • Medizinische Nothilfe
      • Vulnerable Gruppen
      • Glaubensbasierte humanitäre Organisationen
      • Verwandte Themen
      • Menschenrechtsorganisationen
      • Klimakrise und Klimawandel
    • Nach Land
      • Humanitäre Organisationen Deutschland
      • Humanitäre Organisationen Schweiz
      • Humanitäre Organisationen Österreich
    • Verzeichnis
      • Hilfsorganisationen Weltweit
      • Hilfsorganisationen Deutschland
      • Hilfsorganisationen Schweiz
      • Hilfsorganisationen Österreich
  • Hintergrund
    • Schlüsselakteure der humanitären Hilfe
    • Vergessene Krisen
    • Die größten humanitären Geldgeber
    • Humanitäre Jobs
    • Webseiten für Experten
    • Informationen für Journalisten
    • Wohin fließt mein Geld?
    • Seriöse Spenden
    • Glossar
    • Häufig gestellte Fragen (FAQs)
      • FAQs: Humanitäre Akteure
      • FAQs: Humanitäre Finanzierung
      • FAQs: Humanitäre Hilfe
      • FAQs: Humanitäre Krisen
      • FAQs: Humanitäres Völkerrecht
  • Möglichkeiten zu helfen
    • Freiwilligenarbeit in der humanitären Hilfe
    • Starten Sie eine Spendenaktion
    • Treten Sie einer Organisation bei
    • Ziehen Sie Regierungen zur Verantwortung
    • Reichen Sie eine Petition ein
    • Pate werden
  • Über DONARE
    • Willkommen bei DONARE
    • Grundsätze und Leitlinien
    • Donare: Bedeutung und Herkunft
    • FAQs zu DONARE
    • Unterstützen Sie uns
    • Archiv
    • Inhalt A-Z
    • Schlagworte
    • Themen
    • Kontakt
DONARE logo

donare.info: Datenschutzerklärung - Impressum - Englisch

© 2022-2026 DONARE