Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat am Freitag seine Besorgnis darüber bekundet, dass die eskalierende Gewalt im gesamten Tschadseebecken – einer Region, die Teile von Kamerun, Tschad, Niger und Nigeria umfasst – zu einem starken Anstieg von Vertreibungen und Unsicherheit führt. Diese Situation droht die jüngste, noch fragile Stabilisierung der Region zunichtezumachen. Derzeit benötigen 8,2 Millionen Menschen in der Region humanitäre Hilfe, und mehr als 3,5 Millionen sind vertrieben, darunter etwa 323.000 Flüchtlinge.