Direkt zum Inhalt
Startseite
DONARE
  • German
  • English

Main navigation

  • Startseite
    • Humanitäre Krisenhilfe
    • Flucht und Vertreibung
    • Hunger und Ernährungsunsicherheit
    • Kinder in Not
    • Medizinische Nothilfe
    • Glaubensbasierte humanitäre Organisationen
    • Vulnerable Gruppen
    • Menschenrechtsorganisationen
    • Klimakrise und Klimawandel
    • Humanitäre Organisationen Deutschland
    • Humanitäre Organisationen Schweiz
    • Humanitäre Organisationen Österreich
  • Nachrichten
    • Alle Schlagzeilen
    • Artikel
    • Millionen Menschen werden sterben
    • Gute Gründe fürs Spenden
    • Psychische Gesundheit in humanitären Notlagen
    • Klimawandel & humanitäre Krisen
    • Humanitäre Hilfe & Menschenrechte
    • Spenden und Steuern sparen
    • Größte Wirtschaftsnationen müssen mehr leisten
    • Humanitäres Eingreifen ist jetzt erforderlich
    • Warum ich für den CERF spende
    • Danke
    • Zweckgebundene Spende oder „freie Spende“
    • Wie man an einen Abgeordneten schreibt
  • Hintergrund
    • Humanitäre Krisen
    • Schlüsselakteure der humanitären Hilfe
    • Vergessene Krisen
    • Webseiten für Experten
    • Informationen für Journalisten
    • Humanitäre Jobs
    • Wohin fließt mein Geld?
    • Die größten humanitären Geldgeber
    • Seriöse Spenden
    • Glossar
    • Häufig gestellte Fragen (FAQs)
  • Helfen
    • Freiwilligenarbeit in der humanitären Hilfe
    • Starten Sie eine Spendenaktion
    • Treten Sie einer Organisation bei
    • Ziehen Sie Regierungen zur Verantwortung
    • Pate werden
    • Reichen Sie eine Petition ein
  • Über uns
    • Willkommen bei DONARE
    • Grundsätze und Leitlinien
    • Donare bedeutet spenden
    • FAQs zu DONARE
    • Unterstützen Sie uns
    • Archiv
    • Inhalt
    • Schlagworte
    • Themen
    • Kontakt

Pfadnavigation

  1. Humanitäre Nachrichten

6,2 Millionen Binnenvertriebene in der DR Kongo benötigen dringend Unterstützung

Von Simon D. Kist, 5 Juni, 2023

Die humanitäre Lage in den östlichen Provinzen der Demokratischen Republik Kongo (DRK, DR Kongo) hat ein verheerendes Ausmaß erreicht, denn die zyklische Gewalt durch bewaffnete Gruppen und die anschließende Vertreibung hat weiterhin Auswirkungen auf Millionen gefährdeter Zivilisten, warnte das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) am Samstag. Die UN-Organisation zeigt sich zudem tief besorgt über die katastrophalen Lebensbedingungen und Menschenrechtsverletzungen, einschließlich geschlechtsspezifischer Gewalt, denen über 6,2 Millionen Binnenvertriebene ausgesetzt sind.

Mit 7,5 Millionen vertriebenen Frauen, Kindern und Männern ist die Lage in der Demokratischen Republik Kongo eine der komplexesten und langwierigsten humanitären Krisen der Welt. Mindestens 6,2 Millionen Menschen sind Binnenvertriebene, während mehr als 1,3 Millionen Kongolesen in den Nachbarländern Zuflucht gesucht haben.

In der östlichen Provinz Nord-Kivu waren seit März 2022, als die Zusammenstöße zwischen bewaffneten Gruppen - hauptsächlich Rebellen der Mouvement du 23 mars (M23) - und Regierungstruppen wieder aufflammten, 1,2 Millionen Menschen gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. 

Mehr als 600.000 Vertriebene, die vor der Gewalt geflohen sind, leben nun unter erbärmlichen Bedingungen in rudimentären Unterkünften rund um die Provinzhauptstadt Goma in Nord-Kivu und im Bezirk Kanyaruchinya am Rande der Stadt. Die Behelfsunterkünfte können jedoch den extremen Witterungsbedingungen nicht standhalten. 

Um sich ein Bild vom Ausmaß der Krise zu machen und Möglichkeiten zur Verbesserung der lebensrettenden Hilfe für Vertriebene im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu erkunden, besuchten die stellvertretende UNHCR-Hochkommissarin für Schutz, Gillian Triggs, und der stellvertretende Hochkommissar für Einsätze, Raouf Mazou, letzte Woche das Land. 

"Solange es keinen Frieden gibt, werden sich die Risiken für die Vertriebenen weiter vervielfachen und die Familien in noch größere Verzweiflung stürzen", sagte Triggs, während sie sich ein Bild von den überwältigenden Herausforderungen für die betroffenen Gemeinschaften machte.

"Wir müssen uns weiterhin für die Rechte von Frauen und Mädchen einsetzen, die unter dieser schlimmen Situation leiden, insbesondere unter sexueller Gewalt und Missbrauch." 

Nach Angaben des UNHCR traf die hochrangige Delegation in Beni in der Provinz Nord-Kivu mit Rückkehrern zusammen, die vor kurzem Hilfe für ihre Unterkünfte erhalten haben. Die Hilfe hat zwar eine gewisse Erleichterung gebracht, aber die Grundbedürfnisse bleiben ungedeckt, was die Rückkehrer vor große Herausforderungen stellt. 

Die Frauen in der Gemeinde wiesen auf die Schwierigkeiten hin, die sie bei der Versorgung ihrer Familien mit Lebensmitteln haben, so die UN-Organisation. Die anhaltende Präsenz bewaffneter Gruppen in der Region hat dazu geführt, dass der Zugang zu den fruchtbaren Feldern eingeschränkt ist, so dass der Feldanbau nicht möglich ist und die Menschen nicht in der Lage sind, sich selbst zu versorgen.

Während die beiden stellvertretenden Hochkommissare an der Verteilung von Decken, Planen und anderen Hilfsgütern in einem spontanen Vertriebenenlager in Luchagara, nur 13 Kilometer von Goma entfernt, teilnahmen, betonten beide das Engagement des UNHCR in den Gemeinden. 

"Wir sind weiterhin entschlossen, lebensrettende Hilfe zu leisten und alle wichtigen humanitären Dienste zu koordinieren, einschließlich der psychosozialen Betreuung und der Bereitstellung von Notunterkünften", sagte Mazou.

"Das massive Ausmaß der Vertreibung - 1,2 Millionen Menschen sind seit März 2022 vor dem Konflikt in Nord-Kivu geflohen - ist jedoch eine große Herausforderung, die dringend mehr Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft erfordert." 

Frauen und Kinder sind von groß angelegten Vertreibungskrisen oft am stärksten betroffen. Die humanitären Organisationen vor Ort sind zutiefst beunruhigt über die Zunahme der geschlechtsspezifischen Gewalt gegen Frauen und Mädchen in den überfüllten Vertreibungslagern. Dem UNHCR zufolge ist auch der Trend zu mehr Transaktionssex (Nahrungsmittel im Tausch gegen Sex) aufgrund der unsicheren Ernährungslage der vertriebenen Haushalte äußerst besorgniserregend. 

Die UN-Organisation betonte, dass bei anhaltender Unsicherheit und gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Region die Möglichkeiten für Vertriebene, in Sicherheit und Würde in ihre Häuser und Lebensgrundlagen zurückzukehren, begrenzt bleiben. 

Im Jahr 2023 hat das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen bisher nur 29 Prozent der erforderlichen 233 Millionen US-Dollar erhalten, um die Bedürfnisse der Vertriebenen im Land zu decken. Um vertriebene Familien in der Demokratischen Republik Kongo weiterhin unterstützen zu können, werden dringend zusätzliche Mittel benötigt. 

Im Osten der DR Kongo sind mehrere bewaffnete Gruppen aktiv, darunter die M23-Rebellen, die Rebellen der Alliierten Demokratischen Kräfte (ADF), die bewaffnete Gruppe CODECO und militante Kämpfer der Zaire-Gruppe. Im März 2022 kam es zu einem dramatischen Wiederaufflammen der Zusammenstöße zwischen der M23 und den Streitkräften der DRK. Die humanitäre Lage im Osten des Landes hat sich aufgrund der Eskalation des Konflikts in der Provinz Nord-Kivu drastisch verschlechtert.

Die Demokratische Republik Kongo ist mit einer der schlimmsten humanitären Katastrophen der Welt konfrontiert, und die Situation im Land ist eine der am meisten vernachlässigten Vertreibungskrisen weltweit. Seit Jahrzehnten leidet das Land unter mehreren, sich überschneidenden Notsituationen, die vor allem durch Konflikte und Zwangsvertreibungen verursacht werden. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass in diesem Jahr 26,4 Millionen Menschen im Land humanitäre Hilfe benötigen.

Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge ist eine Organisation der Vereinten Nationen, die den Auftrag hat, Flüchtlinge, Vertriebene und Staatenlose zu unterstützen und zu schützen. Die Organisation ist auch unter ihrem Kurznamen UN-Flüchtlingshilfswerk bekannt. Das UNHCR wurde am 14. Dezember 1950 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen gegründet, um den Flüchtlingen des Zweiten Weltkriegs Hilfe zu leisten. Am 1. Januar 1951 nahm das UNHCR seine Arbeit auf. Jedes Jahr hilft das UN-Flüchtlingshilfswerk Millionen von Flüchtlingen und Vertriebenen weltweit. Das UNHCR hat seinen Hauptsitz in Genf, Schweiz, und unterhält Büros in 134 Ländern.

Weitere Informationen

Vollständiger Text: UNHCR fordert dringende Unterstützung für 6,2 Millionen Menschen, die durch den Konflikt in der DR Kongo gewaltsam vertrieben wurden, Pressemitteilung des UNHCR, veröffentlicht am 3. Juni 2023 (in Englisch)
https://www.unhcr.org/news/press-releases/unhcr-calls-urgent-support-6-2-million-people-forcibly-displaced-conflict-dr

Tags

  • Demokratische Republik Kongo
  • Vertreibung
  • Unterfinanzierte Krise

Neueste Nachrichten

  • Ukraine-Krieg: Mehr zivile Opfer im Mai als in allen anderen Monaten der vergangenen vier Jahre
  • DR Kongo: Ebola-Ausbruch weitet sich aus, während Hilfsorganisationen sich auf Anstieg der Fälle bei Kindern vorbereiten
  • Zahl der Vertriebenen weltweit sinkt zum ersten Mal seit zehn Jahren leicht
  • Afghanistan-Krise: OCHA fordert UN-Sicherheitsrat auf, Finanzierung sicherzustellen und Zivilbevölkerung zu schützen
  • US-Sanktionen gegen Kuba gefährden Menschenleben und müssen aufgehoben werden, sagt Türk
  • Krise im Libanon: UN lancieren erweiterten Nothilfeaufruf während Bedarf rapide steigt und Zahl der zivilen Opfer zunimmt
  • Sudan führt Liste der weltweit am meisten vernachlässigten Vertreibungskrisen an
  • Sahel: 24 Millionen Menschen benötigen dringend Hilfe aufgrund von Hunger, Konflikten und Klimakatastrophen
  • UNHCR fordert die Welt auf, das Schicksal der Rohingya-Flüchtlinge nicht zu vergessen
  • WMO: El Niño bestätigt, extreme Wetterereignisse werden zunehmen
  • Iran-Krieg lässt Millionen von Flüchtlingen und Vertriebenen in Not zurück
  • Südsudan: WFP verstärkt Nothilfemaßnahmen in Akobo angesichts katastrophalen Hungers
  • Libanon: Zivilisten tragen die Hauptlast der israelischen Angriffe und Vertreibungsbefehle
  • EU enthüllt neue Strategie zur Stärkung der humanitären Hilfe
  • Haitis Vertreibungskrise: Bandengewalt zwingt 1,5 Millionen Menschen zur Flucht
  • Mali: Humanitäre Krise verschärft sich nach einem Monat zunehmender Gewalt
  • Nigeria: Schwere Hungerkrise bedroht Millionen von Kindern
  • DR Kongo: UN-Nothilfechef stellt bis zu 60 Millionen Dollar für die Ebola-Bekämpfung bereit
  • Rohingya-Krise: UN benötigen 711 Millionen Dollar zur Unterstützung der Flüchtlinge und Aufnahmegemeinden
  • Bewaffnete Konflikte: Führende humanitäre Vertreter verurteilen das Versagen beim Schutz der Zivilbevölkerung
  • Gaza: Fehlende Mittel behindern humanitäre Einsätze; Gräueltaten bleiben weiterhin ungestraft
  • Sudan-Krieg: Gefahr einer Hungersnot besteht weiterhin, während 19,5 Millionen Menschen unter akutem Hunger leiden
  • Somalia: UN warnen vor Verschärfung von Hunger und Unterernährung; Gefahr einer Hungersnot droht
  • Syrien: WFP reduziert Nahrungsmittelhilfe aufgrund fehlender Gelder
  • DR Kongo: Millionen Menschen leiden unter Hungerkrise, während humanitäre Hilfe ausbleibt
  • Kinder in der Westbank werden erschossen und niedergestochen; Amputierten in Gaza werden Prothesen verweigert
  • Jemen: Mittelkürzungen gefährden Millionen von Menschenleben
  • Humanitärer Bedarf im Südsudan steigt weiterhin in alarmierendem Tempo
  • Krieg im Nahen Osten macht Hilfsgüter, Lebensmittel und Treibstoff für Millionen von Menschen fast unerreichbar
  • Krise im Libanon: Zahl der Opfer steigt und Zerstörungen gehen trotz Waffenstillstands weiter
  • DR Kongo: Erneute Zusammenstöße in Nord-Kivu führen zu Massenflucht und gefährden Hilfsmaßnahmen
  • Sudankrieg: Darfurs Kinder 20 Jahre nach weltweiter Empörung in noch tieferer Krise
  • Somalia: Schwere Unterernährung nimmt angesichts drastischer Mittelkürzungen rapide zu
  • Bericht: Weltweiter akuter Hunger auf Krisenherde konzentriert, während Hungersnöte zurückkehren
  • Haiti: Truppe zur Bekämpfung bewaffneter Banden im Aufbau
  • Fehlende Finanzmittel bedrohen lebensrettende Hilfe in der Zentralafrikanischen Republik
  • Afghanistan: Humanitäre Hilfe erreicht abgeschnittene Gemeinden, während bewaffneter Konflikt mit Pakistan andauert
  • Gaza: Humanitäre Katastrophe droht in Vergessenheit zu geraten, während Aufmerksamkeit der Welt schwindet
  • Südsudan steht an gefährlichem Scheideweg, warnt UN-Nothilfechef
  • Waffenstillstand im Libanon weckt nach 46 Tagen entsetzlicher Gewalt zarte Hoffnungen
RSS feed
  • Humanitäre Krisen
    • Krise im Sudan
    • Krise in der Demokratischen Republik Kongo
    • Palästina-Krise
    • Krise in Myanmar
    • Krise in Haiti
    • Krise im Südsudan
    • Krise in der Ukraine
    • Krise im Jemen
    • Krise in Syrien
    • Krise in Somalia
    • Sahel-Krise
    • Krise in Afghanistan
    • Krise im Libanon
    • Krise in Äthiopien
    • Krise in Mosambik
    • Krise in Kolumbien
    • Krise in der Zentralafrikanischen Republik
    • Krise in Venezuela
    • Krise in Burundi
    • Krise in Zentralamerika
    • Weitere Krisen
  • Humanitäre Nachrichten
    • Alle Schlagzeilen
    • Artikel
      • Psychische Gesundheit in humanitären Notlagen
      • Millionen Menschen werden sterben
      • Gute Gründe fürs Spenden
      • Klimawandel & humanitäre Krisen
      • Humanitäre Hilfe & Menschenrechte
      • Größte Wirtschaftsnationen müssen mehr leisten
      • Humanitäres Eingreifen ist jetzt erforderlich
      • Spenden und Steuern sparen
      • Warum ich für den CERF spende
      • Wie man an einen Abgeordneten schreibt
      • Zweckgebundene Spende oder „freie Spende“
      • Danke
  • Hilfsorganisationen
    • Nach Thema
      • Humanitäre Krisenhilfe
      • Flucht und Vertreibung
      • Kinder in Not
      • Hunger und Ernährungsunsicherheit
      • Medizinische Nothilfe
      • Vulnerable Gruppen
      • Glaubensbasierte humanitäre Organisationen
      • Verwandte Themen
      • Menschenrechtsorganisationen
      • Klimakrise und Klimawandel
    • Nach Land
      • Humanitäre Organisationen Deutschland
      • Humanitäre Organisationen Schweiz
      • Humanitäre Organisationen Österreich
    • Verzeichnis
      • Hilfsorganisationen Weltweit
      • Hilfsorganisationen Deutschland
      • Hilfsorganisationen Schweiz
      • Hilfsorganisationen Österreich
  • Hintergrund
    • Schlüsselakteure der humanitären Hilfe
    • Vergessene Krisen
    • Die größten humanitären Geldgeber
    • Humanitäre Jobs
    • Webseiten für Experten
    • Informationen für Journalisten
    • Wohin fließt mein Geld?
    • Seriöse Spenden
    • Glossar
    • Häufig gestellte Fragen (FAQs)
      • FAQs: Humanitäre Akteure
      • FAQs: Humanitäre Finanzierung
      • FAQs: Humanitäre Hilfe
      • FAQs: Humanitäre Krisen
      • FAQs: Humanitäres Völkerrecht
  • Möglichkeiten zu helfen
    • Freiwilligenarbeit in der humanitären Hilfe
    • Starten Sie eine Spendenaktion
    • Treten Sie einer Organisation bei
    • Ziehen Sie Regierungen zur Verantwortung
    • Reichen Sie eine Petition ein
    • Pate werden
  • Über DONARE
    • Willkommen bei DONARE
    • Grundsätze und Leitlinien
    • Donare: Bedeutung und Herkunft
    • FAQs zu DONARE
    • Unterstützen Sie uns
    • Archiv
    • Inhalt A-Z
    • Schlagworte
    • Themen
    • Kontakt
DONARE logo

donare.info: Datenschutzerklärung - Impressum - Englisch

© 2022-2026 DONARE