Direkt zum Inhalt
Startseite
DONARE
  • German
  • English

Main navigation

  • Startseite
    • Humanitäre Krisenhilfe
    • Flucht und Vertreibung
    • Hunger und Ernährungsunsicherheit
    • Kinder in Not
    • Medizinische Nothilfe
    • Glaubensbasierte humanitäre Organisationen
    • Vulnerable Gruppen
    • Menschenrechtsorganisationen
    • Klimakrise und Klimawandel
    • Humanitäre Organisationen Deutschland
    • Humanitäre Organisationen Schweiz
    • Humanitäre Organisationen Österreich
  • Nachrichten
    • Alle Schlagzeilen
    • Artikel
    • Millionen Menschen werden sterben
    • Gute Gründe fürs Spenden
    • Psychische Gesundheit in humanitären Notlagen
    • Klimawandel & humanitäre Krisen
    • Humanitäre Hilfe & Menschenrechte
    • Spenden und Steuern sparen
    • Größte Wirtschaftsnationen müssen mehr leisten
    • Humanitäres Eingreifen ist jetzt erforderlich
    • Warum ich für den CERF spende
    • Danke
    • Zweckgebundene Spende oder „freie Spende“
    • Wie man an einen Abgeordneten schreibt
  • Hintergrund
    • Humanitäre Krisen
    • Schlüsselakteure der humanitären Hilfe
    • Vergessene Krisen
    • Webseiten für Experten
    • Informationen für Journalisten
    • Humanitäre Jobs
    • Wohin fließt mein Geld?
    • Die größten humanitären Geldgeber
    • Seriöse Spenden
    • Glossar
    • Häufig gestellte Fragen (FAQs)
  • Helfen
    • Freiwilligenarbeit in der humanitären Hilfe
    • Starten Sie eine Spendenaktion
    • Treten Sie einer Organisation bei
    • Ziehen Sie Regierungen zur Verantwortung
    • Pate werden
    • Reichen Sie eine Petition ein
  • Über uns
    • Willkommen bei DONARE
    • Grundsätze und Leitlinien
    • Donare bedeutet spenden
    • FAQs zu DONARE
    • Unterstützen Sie uns
    • Archiv
    • Inhalt
    • Schlagworte
    • Themen
    • Kontakt

Pfadnavigation

  1. Humanitäre Nachrichten

Mali: Humanitäre Krise verschärft sich nach einem Monat zunehmender Gewalt

Von Simon D. Kist, 26 Mai, 2026

Das International Rescue Committee (IRC) hat am Montag gewarnt, dass Familien in Mali einen Monat nach der massiven Eskalation des bewaffneten Konflikts zunehmend Schwierigkeiten haben, Zugang zu Nahrungsmitteln, medizinischer Versorgung, Wasser und grundlegenden Versorgungsleistungen zu erhalten, die sie zum Überleben benötigen. Nach Angaben der humanitären Organisation steigt der Bedarf in dem im zentralen Sahel gelegenen Land rapide an, wo bereits vor dem jüngsten Gewaltanstieg 5,1 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen waren.

Am 25. April führten die nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen Jama’at Nusrat al-Islam wal-Muslimin (JNIM) und die Azawad-Befreiungsfront (FLA) koordinierte Angriffe auf Bamako und die Städte Kati, Mopti, Sévaré, Gao und Kidal durch. Die Angriffe richteten sich gegen Militärkasernen sowie die Wohnhäuser prominenter Junta-Vertreter. Der malische Verteidigungsminister Sadio Camara, eine Schlüsselfigur der Militärjunta, wurde zusammen mit mehreren Mitgliedern seiner Familie bei einem Angriff in Kati getötet

Nach diesen Angriffen hat sich die Sicherheitslage sowohl in den städtischen Zentren als auch in den ländlichen Gebieten weiter verschlechtert. Seit dem 28. April sind die Hauptstraßen nach Bamako blockiert, nachdem die JNIM eine Belagerung der malischen Hauptstadt verkündet hatte. Die bewaffnete Gruppe hat gezielt die Verkehrsinfrastruktur ins Visier genommen, indem sie zivile Konvois angriff, darunter Tanklastwagen, Kleinbusse und Lastwagen privater Unternehmen.

Anfang Mai griffen militante Kämpfer der JNIM-Gruppe auch die Dörfer Kori Kori und Gomassagou in Zentralmali an. Nach Angaben regionaler Behörden und lokaler Quellen führten diese Angriffe auf die Dörfer zu schweren Verlusten an Menschenleben und Sachschäden; mindestens 40 Menschen kamen ums Leben, mehrere weitere werden vermisst.

Während die endgültige Zahl der Todesopfer der Angriffe noch unklar ist, haben Hilfsorganisationen erhebliche Schäden an der zivilen Infrastruktur gemeldet. Humanitäre Organisationen und Menschenrechtsgruppen haben zudem ihre Besorgnis über das anhaltende Risiko von Menschenrechtsverletzungen durch bewaffnete Gruppen gegenüber Zivilisten in den Regionen Gao, Kidal, Ménaka und Timbuktu zum Ausdruck gebracht.

Sicherheitsvorfälle und Blockaden beeinträchtigen den Handelsverkehr erheblich. Als Binnenstaat ist Mali stark auf Importe aus benachbarten Küstenländern wie Senegal und der Elfenbeinküste angewiesen. Hilfsorganisationen haben tiefe Besorgnis über Treibstoffengpässe und die Präsenz bewaffneter Gruppen entlang wichtiger Transportwege zum Ausdruck gebracht, wodurch die Bewegungsfreiheit der Menschen und die Versorgung mit lebenswichtigen Grundnahrungsmitteln erschwert werden.

Steigende Transportkosten und Störungen der Lieferketten führen zu einer Verknappung lebenswichtiger Güter, darunter Grundnahrungsmittel, Medikamente, Treibstoff und landwirtschaftliche Betriebsmittel. Gleichzeitig beeinträchtigen Treibstoffknappheit und Unsicherheit die Lieferung medizinischer Hilfsgüter in schwer erreichbare Gebiete und schränken den humanitären Zugang zu gefährdeten Gemeinschaften ein.

Am Montag warnte das IRC, dass die am stärksten gefährdeten Gemeinschaften ohne dringende Finanzmittel ohne Unterstützung bleiben werden.

„Die Auswirkungen dieser Gewalt reichen weit über die Frontlinien hinaus“, sagte Matias Meier, IRC-Länderdirektor in Mali.

„Unsere Teams tun alles in ihrer Macht Stehende, um wichtige Dienste aufrechtzuerhalten, aber es wird jetzt dringend und nachhaltig finanzielle Unterstützung benötigt.“

Er fügte hinzu, dass der Bedarf rapide steige und humanitäre Organisationen Mühe hätten, Schritt zu halten.

„Ohne zusätzliche Unterstützung werden die am stärksten gefährdeten Gemeinschaften von der Hilfe abgeschnitten, die sie zum Überleben benötigen“, sagte Meier.

Laut dem IRC sind es Frauen und Kinder, die den größten Risiken durch diese Folgen ausgesetzt sind. In Teilen Zentralmalis, darunter in der Ortschaft Youwarou in der Region Mopti, erschweren wirtschaftliche Zwänge und Sicherheitsprobleme es den Familien zunehmend, ihren täglichen Bedarf zu decken.

In ganz Mali leiden voraussichtlich mehr als eine Million Kinder an schwerer akuter Unterernährung (SAM), und der eingeschränkte Zugang für humanitäre Hilfe verzögert die Bereitstellung lebenswichtiger Ernährungshilfe für Kinder und schwangere Frauen. Die eingeschränkte Mobilität erhöht zudem die Sicherheitsrisiken für Frauen und Mädchen, insbesondere in abgelegenen Gemeinden.

Während die Gewalt eskaliert, werden Familien, die ohnehin schon mit Hunger und Vertreibung zu kämpfen haben, an den Rand des Abgrunds gedrängt. Gleichzeitig wird es für mobile Gesundheitskliniken immer schwieriger, abgelegene Gemeinden zu erreichen.

Mali ist vom IRC als eines der Länder benannt worden, in denen in diesem Jahr das größte Risiko einer weiteren Verschlechterung der humanitären Lage besteht. Gleichzeitig bleibt die Krise in Mali eine der weltweit am wenigsten beachteten Notlagen, und der Einsatz vor Ort gehört zu den schwierigsten Herausforderungen weltweit.

Das IRC fordert dringende und nachhaltige humanitäre Aufmerksamkeit sowie flexible Finanzmittel, um sicherzustellen, dass Familien in Mali nicht den Zugang zu der Unterstützung verlieren, die sie zum Überleben benötigen.

„Die fortgesetzte Unterstützung durch Geber ist entscheidend, um die Arbeit der Gesundheitsteams aufrechtzuerhalten, sicherzustellen, dass Kinder eine Ernährungsbehandlung erhalten, Frauen und Mädchen Zugang zu Schutzdiensten zu verschaffen und die lebenswichtige Hilfe für Familien zu gewährleisten, die bereits unter enormem Druck leben“, so das IRC.

Bereits vor dem Ausbruch dieser jüngsten Krise waren rund 1,5 Millionen Menschen von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen, und die Hilfsmaßnahmen standen vor großen Herausforderungen aufgrund von Unsicherheit, Treibstoffknappheit und Krankheitsausbrüchen.

Die humanitäre Hilfe im Land ist insgesamt stark unterfinanziert. Der Humanitäre Bedarfs- und Reaktionsplan (HNRP) der Vereinten Nationen, für den 578 Millionen US-Dollar benötigt werden, hat bislang nur 92 Millionen US-Dollar eingeworben – das sind lediglich 16 Prozent des erforderlichen Betrags.

Tags

  • Sahel
  • Unterfinanzierte Krise
  • Hunger
  • Vertreibung
  • Kinder
  • Menschenrechte

Neueste Nachrichten

  • Mali: Humanitäre Krise verschärft sich nach einem Monat zunehmender Gewalt
  • Nigeria: Schwere Hungerkrise bedroht Millionen von Kindern
  • DR Kongo: UN-Nothilfechef stellt bis zu 60 Millionen Dollar für die Ebola-Bekämpfung bereit
  • Rohingya-Krise: UN benötigen 711 Millionen Dollar zur Unterstützung der Flüchtlinge und Aufnahmegemeinden
  • Bewaffnete Konflikte: Führende humanitäre Vertreter verurteilen das Versagen beim Schutz der Zivilbevölkerung
  • Gaza: Fehlende Mittel behindern humanitäre Einsätze; Gräueltaten bleiben weiterhin ungestraft
  • Sudan-Krieg: Gefahr einer Hungersnot besteht weiterhin, während 19,5 Millionen Menschen unter akutem Hunger leiden
  • Somalia: UN warnen vor Verschärfung von Hunger und Unterernährung; Gefahr einer Hungersnot droht
  • Syrien: WFP reduziert Nahrungsmittelhilfe aufgrund fehlender Gelder
  • DR Kongo: Millionen Menschen leiden unter Hungerkrise, während humanitäre Hilfe ausbleibt
  • Kinder in der Westbank werden erschossen und niedergestochen; Amputierten in Gaza werden Prothesen verweigert
  • Jemen: Mittelkürzungen gefährden Millionen von Menschenleben
  • Humanitärer Bedarf im Südsudan steigt weiterhin in alarmierendem Tempo
  • Krieg im Nahen Osten macht Hilfsgüter, Lebensmittel und Treibstoff für Millionen von Menschen fast unerreichbar
  • Krise im Libanon: Zahl der Opfer steigt und Zerstörungen gehen trotz Waffenstillstands weiter
  • DR Kongo: Erneute Zusammenstöße in Nord-Kivu führen zu Massenflucht und gefährden Hilfsmaßnahmen
  • Sudankrieg: Darfurs Kinder 20 Jahre nach weltweiter Empörung in noch tieferer Krise
  • Somalia: Schwere Unterernährung nimmt angesichts drastischer Mittelkürzungen rapide zu
  • Bericht: Weltweiter akuter Hunger auf Krisenherde konzentriert, während Hungersnöte zurückkehren
  • Haiti: Truppe zur Bekämpfung bewaffneter Banden im Aufbau
  • Fehlende Finanzmittel bedrohen lebensrettende Hilfe in der Zentralafrikanischen Republik
  • Afghanistan: Humanitäre Hilfe erreicht abgeschnittene Gemeinden, während bewaffneter Konflikt mit Pakistan andauert
  • Gaza: Humanitäre Katastrophe droht in Vergessenheit zu geraten, während Aufmerksamkeit der Welt schwindet
  • Südsudan steht an gefährlichem Scheideweg, warnt UN-Nothilfechef
  • Waffenstillstand im Libanon weckt nach 46 Tagen entsetzlicher Gewalt zarte Hoffnungen
  • Rohingya-Flüchtlinge: Mindestens 250 Menschen vermutlich in der Andamanensee ums Leben gekommen
  • Drei Jahre Krieg im Sudan, und die Welt schaut weg
  • Iran: Humanitäre Hilfsmaßnahmen dauern angesichts stark steigender Bedarfe an
  • Tschad: Fehlende Mittel gefährden die Leben sudanesischer Flüchtlinge
  • CERF-Zuweisung: 48 Millionen US-Dollar halten humanitäre Flüge vorerst in der Luft
  • Sechs Monate Waffenruhe in Gaza: Hilfslieferungen werden weiterhin behindert, während humanitäre Lage katastrophal bleibt
  • Drei Jahre Krieg haben den Sudan in Trümmern hinterlassen, wobei sich Hunger, Gewalt und der Zusammenbruch der Infrastruktur weiter verschärfen
  • UN-Nothilfekoordinator: Über 1.000 getötete humanitäre Helfer in drei Jahren
  • Libanon: UN verstärken Hilfsmaßnahmen, Zahl der Todesopfer steigt auf 1.500
  • DR Kongo: Zivilbevölkerung leidet stark unter anhaltender Gewalt angesichts bewaffneter Angriffe und Plünderungen
  • Haiti: Dutzende Tote bei koordinierten Angriffen einer bewaffneten Gang
  • Iran-Krieg: US-amerikanische und israelische Luftangriffe treffen Krankenhäuser, Schulen und Wohnhäuser
  • Kriegsfolgen: Hunderttausende fliehen aus dem Libanon nach Syrien; weltweite Nahrungsmittelhilfe unterbrochen
  • Somalia: Eskalierende politische Spannungen lösen massive Vertreibungen aus
  • Kuba: Humanitäre Lage verschärft sich aufgrund andauernder US-Energieblockade
RSS feed
  • Humanitäre Krisen
    • Krise im Sudan
    • Krise in der Demokratischen Republik Kongo
    • Palästina-Krise
    • Krise in Myanmar
    • Krise in Haiti
    • Krise im Südsudan
    • Krise in der Ukraine
    • Krise im Jemen
    • Krise in Syrien
    • Krise in Somalia
    • Sahel-Krise
    • Krise in Afghanistan
    • Krise im Libanon
    • Krise in Äthiopien
    • Krise in Mosambik
    • Krise in Kolumbien
    • Krise in der Zentralafrikanischen Republik
    • Krise in Venezuela
    • Krise in Burundi
    • Krise in Zentralamerika
    • Weitere Krisen
  • Humanitäre Nachrichten
    • Alle Schlagzeilen
    • Artikel
      • Psychische Gesundheit in humanitären Notlagen
      • Millionen Menschen werden sterben
      • Gute Gründe fürs Spenden
      • Klimawandel & humanitäre Krisen
      • Humanitäre Hilfe & Menschenrechte
      • Größte Wirtschaftsnationen müssen mehr leisten
      • Humanitäres Eingreifen ist jetzt erforderlich
      • Spenden und Steuern sparen
      • Warum ich für den CERF spende
      • Wie man an einen Abgeordneten schreibt
      • Zweckgebundene Spende oder „freie Spende“
      • Danke
  • Hilfsorganisationen
    • Nach Thema
      • Humanitäre Krisenhilfe
      • Flucht und Vertreibung
      • Kinder in Not
      • Hunger und Ernährungsunsicherheit
      • Medizinische Nothilfe
      • Vulnerable Gruppen
      • Glaubensbasierte humanitäre Organisationen
      • Verwandte Themen
      • Menschenrechtsorganisationen
      • Klimakrise und Klimawandel
    • Nach Land
      • Humanitäre Organisationen Deutschland
      • Humanitäre Organisationen Schweiz
      • Humanitäre Organisationen Österreich
    • Verzeichnis
      • Hilfsorganisationen Weltweit
      • Hilfsorganisationen Deutschland
      • Hilfsorganisationen Schweiz
      • Hilfsorganisationen Österreich
  • Hintergrund
    • Schlüsselakteure der humanitären Hilfe
    • Vergessene Krisen
    • Die größten humanitären Geldgeber
    • Humanitäre Jobs
    • Webseiten für Experten
    • Informationen für Journalisten
    • Wohin fließt mein Geld?
    • Seriöse Spenden
    • Glossar
    • Häufig gestellte Fragen (FAQs)
      • FAQs: Humanitäre Akteure
      • FAQs: Humanitäre Finanzierung
      • FAQs: Humanitäre Hilfe
      • FAQs: Humanitäre Krisen
      • FAQs: Humanitäres Völkerrecht
  • Möglichkeiten zu helfen
    • Freiwilligenarbeit in der humanitären Hilfe
    • Starten Sie eine Spendenaktion
    • Treten Sie einer Organisation bei
    • Ziehen Sie Regierungen zur Verantwortung
    • Reichen Sie eine Petition ein
    • Pate werden
  • Über DONARE
    • Willkommen bei DONARE
    • Grundsätze und Leitlinien
    • Donare: Bedeutung und Herkunft
    • FAQs zu DONARE
    • Unterstützen Sie uns
    • Archiv
    • Inhalt A-Z
    • Schlagworte
    • Themen
    • Kontakt
DONARE logo

donare.info: Datenschutzerklärung - Impressum - Englisch

© 2022-2026 DONARE