Direkt zum Inhalt
Startseite
DONARE
  • German
  • English

Main navigation

  • Startseite
    • Humanitäre Krisenhilfe
    • Flucht und Vertreibung
    • Hunger und Ernährungsunsicherheit
    • Kinder in Not
    • Medizinische Nothilfe
    • Glaubensbasierte humanitäre Organisationen
    • Vulnerable Gruppen
    • Menschenrechtsorganisationen
    • Klimakrise und Klimawandel
    • Humanitäre Organisationen Deutschland
    • Humanitäre Organisationen Schweiz
    • Humanitäre Organisationen Österreich
  • Nachrichten
    • Alle Schlagzeilen
    • Artikel
    • Millionen Menschen werden sterben
    • Gute Gründe fürs Spenden
    • Psychische Gesundheit in humanitären Notlagen
    • Klimawandel & humanitäre Krisen
    • Humanitäre Hilfe & Menschenrechte
    • Spenden und Steuern sparen
    • Größte Wirtschaftsnationen müssen mehr leisten
    • Humanitäres Eingreifen ist jetzt erforderlich
    • Warum ich für den CERF spende
    • Danke
    • Zweckgebundene Spende oder „freie Spende“
    • Wie man an einen Abgeordneten schreibt
  • Hintergrund
    • Humanitäre Krisen
    • Schlüsselakteure der humanitären Hilfe
    • Vergessene Krisen
    • Webseiten für Experten
    • Informationen für Journalisten
    • Humanitäre Jobs
    • Wohin fließt mein Geld?
    • Die größten humanitären Geldgeber
    • Seriöse Spenden
    • Glossar
    • Häufig gestellte Fragen (FAQs)
  • Helfen
    • Freiwilligenarbeit in der humanitären Hilfe
    • Starten Sie eine Spendenaktion
    • Treten Sie einer Organisation bei
    • Ziehen Sie Regierungen zur Verantwortung
    • Pate werden
    • Reichen Sie eine Petition ein
  • Über uns
    • Willkommen bei DONARE
    • Grundsätze und Leitlinien
    • Donare bedeutet spenden
    • FAQs zu DONARE
    • Unterstützen Sie uns
    • Archiv
    • Inhalt
    • Schlagworte
    • Themen
    • Kontakt

Pfadnavigation

  1. Humanitäre Nachrichten

DR Kongo: EU zutiefst besorgt über Verschärfung der humanitären Lage

Von Simon D. Kist, 9 Juli, 2023

Die Europäische Union (EU) ist zutiefst besorgt über die Verschlechterung der Sicherheitslage und der humanitären Situation in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo, DRK), die vor kurzem zu einer sofortigen Ausweitung der humanitären Maßnahmen der Vereinten Nationen im östlichen Teil des Landes geführt hat. In einer Erklärung des Hohen Vertreters für Auswärtige Angelegenheiten, Josep Borrell, vom Freitag brachte die EU zudem ihre Empörung über das Ausmaß an Gewalt und Gräueltaten zum Ausdruck, die von bewaffneten Gruppen weiterhin ungestraft gegen Zivilisten verübt werden. 

Die EU rief alle bewaffneten Gruppen - einschließlich der FDLR-Kräfte, der bewaffneten Gruppe CODECO, der M23-Rebellen, der ADF-Rebellen und der Zaire-Gruppe - dazu auf, unverzüglich alle Feindseligkeiten und Angriffe gegen Zivilisten einzustellen, ihre Waffen niederzulegen, sich aus den von ihnen besetzten Gebieten zurückzuziehen und an den entsprechenden Entwaffnungs-, Demobilisierungs- und Wiedereingliederungsprozessen teilzunehmen.

In der Erklärung heißt es, die EU sei "entsetzt über Berichte über sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen in großem Ausmaß, einschließlich der sexuellen Ausbeutung von vertriebenen Frauen und Mädchen sowie der Rekrutierung von Kindern".

Die supranationale Organisation verurteilte diese Grausamkeiten und forderte alle bewaffneten Gruppen auf, ihre ungesetzlichen Tötungen, Vergewaltigungen und anderen mutmaßlichen Kriegsverbrechen einzustellen. 

"Alle für die Verletzung der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts Verantwortlichen müssen vor Gericht gestellt werden, und es muss sichergestellt werden, dass sie in vollem Umfang zur Rechenschaft gezogen werden", betonte die Europäische Union.

Die EU verurteilte ferner nachdrücklich die anhaltende Unterstützung und Hilfe für bewaffnete Gruppen durch staatliche Akteure, einschließlich der Unterstützung der M23 durch Ruanda und der ruandischen Militärpräsenz im Ostkongo sowie der Unterstützung und Zusammenarbeit der Demokratischen Republik Kongo mit der FDLR und anderen lokalen und ausländischen bewaffneten Gruppen.

"Die Ursachen der regionalen Instabilität, einschließlich der illegalen Ausbeutung und des Schmuggels natürlicher Ressourcen, müssen angegangen werden. Natürliche Ressourcen sollten zu einer Triebfeder für nachhaltige Entwicklung werden", heißt es in der Erklärung der EU.

"Alle Staaten und Akteure in der Region und darüber hinaus müssen den Kampf gegen den Handel mit natürlichen Ressourcen innerhalb und aus der Demokratischen Republik Kongo sowie gegen die Geldwäsche zugunsten bewaffneter Gruppen und krimineller Netzwerke intensivieren."

Die Demokratische Republik Kongo ist mit einer der schlimmsten humanitären Katastrophen der Welt konfrontiert, und die Situation im Land ist eine der am meisten vernachlässigten Vertreibungskrisen weltweit. Seit Jahrzehnten leidet das Land unter mehreren, sich überschneidenden Notsituationen, die vor allem durch Konflikte und Zwangsvertreibungen verursacht werden. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass in diesem Jahr 26,4 Millionen Menschen in dem Land humanitäre Hilfe benötigen.

Aufgrund der anhaltenden Gewalt leidet die DRK bereits unter der größten internen Vertreibungskrise in Afrika. 7,5 Millionen Menschen in der Demokratischen Republik Kongo mussten aus ihren Häusern fliehen. Darunter sind 6,2 Binnenvertriebene und 1,3 Millionen Flüchtlinge, die in den Nachbarländern Schutz gesucht haben.

Im Jahr 2023 hat die humanitäre Lage in den östlichen Provinzen der DR Kongo ein verheerendes Ausmaß erreicht, da die zyklische Gewalt durch bewaffnete Gruppen und die anschließende Vertreibung weiterhin Millionen von gefährdeten Zivilisten betrifft. Im Osten der Demokratische Republik Kongo sind mehrere bewaffnete Gruppen aktiv, darunter die Rebellengruppe Mouvement du 23 mars (M23), die bewaffnete Gruppe CODECO, die Rebellen der Alliierten Demokratischen Kräfte (ADF) und militante Kämpfer der Zaire-Gruppe. 

Am 16. Juni kündigten die weltweit führenden Vertreter der humanitären Hilfe eine systemweite Verstärkung an, die es den humanitären Organisationen ermöglichen wird, ihre Maßnahmen im Osten der Demokratischen Republik Kongo nach Monaten der unerbittlichen Gewalt und des steigenden Bedarfs an humanitärer Hilfe auszuweiten. 

Die Aufstockung konzentriert sich auf die Nahrungsmittelknappheit, den Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt und die Ausbreitung behandelbarer Krankheiten in den Provinzen Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu. Seit dem Beschluss haben die Organisationen der Vereinten Nationen Teams in den östlichen Teil des Landes entsandt und zusätzliche Mittel bereitgestellt, um ihre Hilfe erheblich zu verstärken. 

Am Freitag kündigte das Welternährungsprogramm (WFP) an, dass es seine Bargeldverteilungen im Juli erhöhen werde, um 1,1 Millionen Menschen in Vertriebenenlagern, Sammelunterkünften und Gastfamilien in Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu zu erreichen. Die UN-Organisation wird die Zahl der Menschen, die mit lebensrettenden Nahrungsmitteln und Bargeld unterstützt werden, in den nächsten sechs Monaten schrittweise erhöhen.

Die Aufstockung der Hilfe ist eine Reaktion auf die anhaltende Gewalt, die seit März 2022, als die Zusammenstöße zwischen bewaffneten Gruppen - hauptsächlich Rebellen der M23 - und Regierungstruppen wieder aufflammten, rund 2,8 Millionen Menschen in die Flucht getrieben hat. Mehr als eine Million Menschen mussten seit Januar 2023 vor der Gewalt im Osten der DRK fliehen.

Frauen und Kinder sind von großen Vertreibungskrisen meist am stärksten betroffen. Humanitäre Organisationen vor Ort sind zutiefst beunruhigt über die Zunahme geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen und Mädchen in überfüllten Vertriebenenlagern.

Weitere Informationen 

Vollständiger Text: Demokratische Republik Kongo (DRC): Erklärung des Hohen Vertreters im Namen der Europäischen Union, Rat der Europäischen Union, Pressemitteilung, veröffentlicht am 7. Juli 2023 (in Englisch)
https://www.consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2023/07/07/democratic-republic-of-the-congo-drc-statement-by-the-high-representative-on-behalf-of-the-european-union/

Tags

  • Demokratische Republik Kongo
  • Menschenrechte
  • Vertreibung
  • Unterfinanzierte Krise

Neueste Nachrichten

  • Sahel: 24 Millionen Menschen benötigen dringend Hilfe aufgrund von Hunger, Konflikten und Klimakatastrophen
  • UNHCR fordert die Welt auf, das Schicksal der Rohingya-Flüchtlinge nicht zu vergessen
  • WMO: El Niño bestätigt, extreme Wetterereignisse werden zunehmen
  • Iran-Krieg lässt Millionen von Flüchtlingen und Vertriebenen in Not zurück
  • Südsudan: WFP verstärkt Nothilfemaßnahmen in Akobo angesichts katastrophalen Hungers
  • Libanon: Zivilisten tragen die Hauptlast der israelischen Angriffe und Vertreibungsbefehle
  • EU enthüllt neue Strategie zur Stärkung der humanitären Hilfe
  • Haitis Vertreibungskrise: Bandengewalt zwingt 1,5 Millionen Menschen zur Flucht
  • Mali: Humanitäre Krise verschärft sich nach einem Monat zunehmender Gewalt
  • Nigeria: Schwere Hungerkrise bedroht Millionen von Kindern
  • DR Kongo: UN-Nothilfechef stellt bis zu 60 Millionen Dollar für die Ebola-Bekämpfung bereit
  • Rohingya-Krise: UN benötigen 711 Millionen Dollar zur Unterstützung der Flüchtlinge und Aufnahmegemeinden
  • Bewaffnete Konflikte: Führende humanitäre Vertreter verurteilen das Versagen beim Schutz der Zivilbevölkerung
  • Gaza: Fehlende Mittel behindern humanitäre Einsätze; Gräueltaten bleiben weiterhin ungestraft
  • Sudan-Krieg: Gefahr einer Hungersnot besteht weiterhin, während 19,5 Millionen Menschen unter akutem Hunger leiden
  • Somalia: UN warnen vor Verschärfung von Hunger und Unterernährung; Gefahr einer Hungersnot droht
  • Syrien: WFP reduziert Nahrungsmittelhilfe aufgrund fehlender Gelder
  • DR Kongo: Millionen Menschen leiden unter Hungerkrise, während humanitäre Hilfe ausbleibt
  • Kinder in der Westbank werden erschossen und niedergestochen; Amputierten in Gaza werden Prothesen verweigert
  • Jemen: Mittelkürzungen gefährden Millionen von Menschenleben
  • Humanitärer Bedarf im Südsudan steigt weiterhin in alarmierendem Tempo
  • Krieg im Nahen Osten macht Hilfsgüter, Lebensmittel und Treibstoff für Millionen von Menschen fast unerreichbar
  • Krise im Libanon: Zahl der Opfer steigt und Zerstörungen gehen trotz Waffenstillstands weiter
  • DR Kongo: Erneute Zusammenstöße in Nord-Kivu führen zu Massenflucht und gefährden Hilfsmaßnahmen
  • Sudankrieg: Darfurs Kinder 20 Jahre nach weltweiter Empörung in noch tieferer Krise
  • Somalia: Schwere Unterernährung nimmt angesichts drastischer Mittelkürzungen rapide zu
  • Bericht: Weltweiter akuter Hunger auf Krisenherde konzentriert, während Hungersnöte zurückkehren
  • Haiti: Truppe zur Bekämpfung bewaffneter Banden im Aufbau
  • Fehlende Finanzmittel bedrohen lebensrettende Hilfe in der Zentralafrikanischen Republik
  • Afghanistan: Humanitäre Hilfe erreicht abgeschnittene Gemeinden, während bewaffneter Konflikt mit Pakistan andauert
  • Gaza: Humanitäre Katastrophe droht in Vergessenheit zu geraten, während Aufmerksamkeit der Welt schwindet
  • Südsudan steht an gefährlichem Scheideweg, warnt UN-Nothilfechef
  • Waffenstillstand im Libanon weckt nach 46 Tagen entsetzlicher Gewalt zarte Hoffnungen
  • Rohingya-Flüchtlinge: Mindestens 250 Menschen vermutlich in der Andamanensee ums Leben gekommen
  • Drei Jahre Krieg im Sudan, und die Welt schaut weg
  • Iran: Humanitäre Hilfsmaßnahmen dauern angesichts stark steigender Bedarfe an
  • Tschad: Fehlende Mittel gefährden die Leben sudanesischer Flüchtlinge
  • CERF-Zuweisung: 48 Millionen US-Dollar halten humanitäre Flüge vorerst in der Luft
  • Sechs Monate Waffenruhe in Gaza: Hilfslieferungen werden weiterhin behindert, während humanitäre Lage katastrophal bleibt
  • Drei Jahre Krieg haben den Sudan in Trümmern hinterlassen, wobei sich Hunger, Gewalt und der Zusammenbruch der Infrastruktur weiter verschärfen
RSS feed
  • Humanitäre Krisen
    • Krise im Sudan
    • Krise in der Demokratischen Republik Kongo
    • Palästina-Krise
    • Krise in Myanmar
    • Krise in Haiti
    • Krise im Südsudan
    • Krise in der Ukraine
    • Krise im Jemen
    • Krise in Syrien
    • Krise in Somalia
    • Sahel-Krise
    • Krise in Afghanistan
    • Krise im Libanon
    • Krise in Äthiopien
    • Krise in Mosambik
    • Krise in Kolumbien
    • Krise in der Zentralafrikanischen Republik
    • Krise in Venezuela
    • Krise in Burundi
    • Krise in Zentralamerika
    • Weitere Krisen
  • Humanitäre Nachrichten
    • Alle Schlagzeilen
    • Artikel
      • Psychische Gesundheit in humanitären Notlagen
      • Millionen Menschen werden sterben
      • Gute Gründe fürs Spenden
      • Klimawandel & humanitäre Krisen
      • Humanitäre Hilfe & Menschenrechte
      • Größte Wirtschaftsnationen müssen mehr leisten
      • Humanitäres Eingreifen ist jetzt erforderlich
      • Spenden und Steuern sparen
      • Warum ich für den CERF spende
      • Wie man an einen Abgeordneten schreibt
      • Zweckgebundene Spende oder „freie Spende“
      • Danke
  • Hilfsorganisationen
    • Nach Thema
      • Humanitäre Krisenhilfe
      • Flucht und Vertreibung
      • Kinder in Not
      • Hunger und Ernährungsunsicherheit
      • Medizinische Nothilfe
      • Vulnerable Gruppen
      • Glaubensbasierte humanitäre Organisationen
      • Verwandte Themen
      • Menschenrechtsorganisationen
      • Klimakrise und Klimawandel
    • Nach Land
      • Humanitäre Organisationen Deutschland
      • Humanitäre Organisationen Schweiz
      • Humanitäre Organisationen Österreich
    • Verzeichnis
      • Hilfsorganisationen Weltweit
      • Hilfsorganisationen Deutschland
      • Hilfsorganisationen Schweiz
      • Hilfsorganisationen Österreich
  • Hintergrund
    • Schlüsselakteure der humanitären Hilfe
    • Vergessene Krisen
    • Die größten humanitären Geldgeber
    • Humanitäre Jobs
    • Webseiten für Experten
    • Informationen für Journalisten
    • Wohin fließt mein Geld?
    • Seriöse Spenden
    • Glossar
    • Häufig gestellte Fragen (FAQs)
      • FAQs: Humanitäre Akteure
      • FAQs: Humanitäre Finanzierung
      • FAQs: Humanitäre Hilfe
      • FAQs: Humanitäre Krisen
      • FAQs: Humanitäres Völkerrecht
  • Möglichkeiten zu helfen
    • Freiwilligenarbeit in der humanitären Hilfe
    • Starten Sie eine Spendenaktion
    • Treten Sie einer Organisation bei
    • Ziehen Sie Regierungen zur Verantwortung
    • Reichen Sie eine Petition ein
    • Pate werden
  • Über DONARE
    • Willkommen bei DONARE
    • Grundsätze und Leitlinien
    • Donare: Bedeutung und Herkunft
    • FAQs zu DONARE
    • Unterstützen Sie uns
    • Archiv
    • Inhalt A-Z
    • Schlagworte
    • Themen
    • Kontakt
DONARE logo

donare.info: Datenschutzerklärung - Impressum - Englisch

© 2022-2026 DONARE