Die Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen im Südsudan äußerte am Donnerstag nach ihrem jüngsten Besuch im Land tiefe Besorgnis und betonte, dass neue Gewaltausbrüche, politische Spannungen, ein schrumpfender zivilgesellschaftlicher Raum, tief verwurzelte Korruption und anhaltende Straflosigkeit weiterhin die Zivilbevölkerung und den politischen Übergangsprozess des Landes gefährden. Die Kommission warnte, dass sich das Zeitfenster zur Verhinderung einer weiteren Verschlechterung der Lage weiter verkleinert.