Direkt zum Inhalt
Startseite
DONARE
  • German
  • English

Main navigation

  • Startseite
    • Humanitäre Krisenhilfe
    • Flucht und Vertreibung
    • Hunger und Ernährungsunsicherheit
    • Kinder in Not
    • Medizinische Nothilfe
    • Glaubensbasierte humanitäre Organisationen
    • Vulnerable Gruppen
    • Menschenrechtsorganisationen
    • Klimakrise und Klimawandel
    • Humanitäre Organisationen Deutschland
    • Humanitäre Organisationen Schweiz
    • Humanitäre Organisationen Österreich
  • Nachrichten
    • Alle Schlagzeilen
    • Artikel
    • Millionen Menschen werden sterben
    • Gute Gründe fürs Spenden
    • Psychische Gesundheit in humanitären Notlagen
    • Klimawandel & humanitäre Krisen
    • Humanitäre Hilfe & Menschenrechte
    • Spenden und Steuern sparen
    • Größte Wirtschaftsnationen müssen mehr leisten
    • Humanitäres Eingreifen ist jetzt erforderlich
    • Warum ich für den CERF spende
    • Danke
    • Zweckgebundene Spende oder „freie Spende“
    • Wie man an einen Abgeordneten schreibt
  • Hintergrund
    • Humanitäre Krisen
    • Schlüsselakteure der humanitären Hilfe
    • Vergessene Krisen
    • Webseiten für Experten
    • Informationen für Journalisten
    • Humanitäre Jobs
    • Wohin fließt mein Geld?
    • Die größten humanitären Geldgeber
    • Seriöse Spenden
    • Glossar
    • Häufig gestellte Fragen (FAQs)
  • Helfen
    • Freiwilligenarbeit in der humanitären Hilfe
    • Starten Sie eine Spendenaktion
    • Treten Sie einer Organisation bei
    • Ziehen Sie Regierungen zur Verantwortung
    • Pate werden
    • Reichen Sie eine Petition ein
  • Über uns
    • Willkommen bei DONARE
    • Grundsätze und Leitlinien
    • Donare bedeutet spenden
    • FAQs zu DONARE
    • Unterstützen Sie uns
    • Archiv
    • Inhalt
    • Schlagworte
    • Themen
    • Kontakt

Pfadnavigation

  1. Humanitäre Nachrichten

IKRK: Humanitärer Bedarf in Dutzenden von Konfliktgebieten wird steigen

Von Simon D. Kist, 29 November, 2022

Der Bedarf an humanitärer Hilfe in Dutzenden von Ländern vom Jemen bis Somalia, Afghanistan und der Demokratischen Republik Kongo steigt, warnt das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) heute. Die humanitäre Organisation befürchtet, dass sich diese Entwicklung im Jahr 2023 fortsetzen wird. Laut IKRK ist für Millionen von Menschen in diesen Konfliktgebieten, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, dringend mehr Unterstützung erforderlich, um Leben zu retten und weiteres Leid abzuwenden.

"Heute gibt es mehr als 100 bewaffnete Konflikte in der Welt", sagte IKRK-Präsidentin Mirjana Spoljaric. "Das durch diese Konflikte verursachte Leiden der Zivilbevölkerung wird in Verbindung mit der sich verschärfenden Klimakrise und den steigenden Lebensmittel- und Energiepreisen dazu führen, dass 2023 ein Jahr enormer humanitärer Not wird. Die Weltgemeinschaft muss sicherstellen, dass kein Konflikt auf der Strecke bleibt, sonst riskieren wir, dass viele Krisen unter hohen menschlichen Kosten in Vergessenheit geraten."

Martin Schüepp, IKRK-Direktor für humanitäre Einsätze, sagte in einer ergänzenden Erklärung, dass es auch eine Krise der Vernachlässigung gebe. Während der Bedarf an humanitärer Hilfe in Dutzenden von Ländern zunehme, liefen Länder wie Afghanistan, Somalia und die Demokratische Republik Kongo Gefahr, von der internationalen Gemeinschaft im Stich gelassen zu werden.

Das IKRK appelliert an die internationale Gemeinschaft, dafür zu sorgen, dass all diese Konflikte nicht in Vergessenheit geraten und dass die notleidenden Menschen die Hilfe erhalten, die sie benötigen. Einige der humanitären Krisen, in denen der Bedarf steigt, sind: Somalia, Äthiopien, die Demokratische Republik Kongo, die Sahelzone, Afghanistan, Jemen, Syrien, Haiti und die Ukraine.

In Somalia leiden die Jüngsten aufgrund von Dürre und Konflikten zunehmend unter Hunger. Obwohl die Kämpfe im Norden Äthiopiens inzwischen eingestellt wurden, ist der Bedarf an humanitärer Hilfe nach zwei Jahren brutalen bewaffneten Konflikts immer noch akut. Im Osten der Demokratischen Republik Kongo haben sich die Kämpfe verschärft und sind bis in die Außenbezirke von Goma vorgedrungen. Die Gemeinden in der Sahelzone sind gefangen zwischen vorrückenden Wüsten, unberechenbarem Wetter und Gewalt. Millionen von Menschen wurden durch die Gewalt in Mali, Niger, Burkina Faso und Mauretanien aus ihren Häusern vertrieben.

Die wirtschaftliche Lage in Afghanistan verschlechtert sich weiter. Mehr als die Hälfte der afghanischen Bevölkerung, d. h. über 24 Millionen Menschen, sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die humanitäre Krise in Jemen wird sich 2023 wahrscheinlich noch verschärfen, falls es zu keiner Deeskalation des Konflikts kommt, keine wirtschaftlichen Verbesserungen eintreten und sich die Auswirkungen der Klimakrise verstärken. In Syrien verschlimmern die zunehmenden Fälle von akuter Durchfallerkrankung das Leiden der Menschen zusätzlich. Mehr als drei Millionen Menschen in Haiti sind aufgrund der anhaltenden bewaffneten Gewalt, der zivilen Unruhen und des Wiederauftretens von Cholerafällen mit einem erhöhten Bedarf an humanitärer Hilfe konfrontiert.

Millionen von Menschen, die von Russlands Krieg gegen die Ukraine betroffen sind, sehen sich nach Angriffen auf wichtige Infrastrukturen den kältesten Monaten des Jahres mit begrenzter Wärme und Wasserversorgung gegenüber. Die am meisten gefährdeten Menschen, darunter Kinder, ältere Menschen, Verletzte und Menschen mit Behinderungen, werden wahrscheinlich am meisten leiden. Sie sind nicht nur den Elementen am stärksten ausgesetzt, sondern haben auch weniger Mittel, um alternative Wärme- und Wasserquellen zu finden.

Nach Angaben der humanitären Organisation hat der "internationale bewaffnete Konflikt zwischen Russland und der Ukraine " verheerende Auswirkungen auf die weltweiten Lebensmittel- und Energiepreise. Nirgendwo sind die Auswirkungen steigender Lebensmittel- und Energiepreise stärker zu spüren als in Gemeinden, die von bewaffneten Konflikten und Gewalt betroffen sind. So hat die Marktpreisüberwachung des IKRK im Jahr 2022 ergeben, dass die Preise für Grundnahrungsmittel in Äthiopien und Jemen um 45 % und in Mali, Afghanistan und Somalia um über 30 % gestiegen sind.

Das IKRK benötigt 2,8 Milliarden Schweizer Franken (2,842 Milliarden Euro, 2,935 Milliarden US-Dollar), um seine Arbeit im Jahr 2023 zu finanzieren.

Das 1863 gegründete Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) ist weltweit tätig, um Menschen zu helfen, die von Konflikten und bewaffneter Gewalt betroffen sind, und um die Gesetze zum Schutz von Kriegsopfern zu fördern. Das IKRK ist eine unabhängige humanitäre Organisation mit Sitz in Genf, Schweiz. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz ist zusammen mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) und 192 nationalen Gesellschaften Teil der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.


Weitere Informationen

Vollständiger Text: Humanitarian needs to deepen in dozens of conflict zones as world's attention wanes, Pressemitteilung des IKRK, veröffentlicht am 29. November 2022 (in Englisch)
https://www.icrc.org/en/document/humanitarian-needs-deepen-dozens-conflict-zones-worlds-attention-wanes

Vollständiger Text: Pressebriefing des Informationsdienstes der Vereinten Nationen (UNIS) in Genf, 29. November 2022 (in Englisch)
https://www.ungeneva.org/en/news-media/bi-weekly-briefing/2022/11/press-briefing-united-nations-information-service-7


Spenden Sie jetzt an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz
https://www.icrc.org/de/spende

Neueste Nachrichten

  • Südsudan steht an gefährlichem Scheideweg, warnt UN-Nothilfechef
  • Waffenstillstand im Libanon weckt nach 46 Tagen entsetzlicher Gewalt zarte Hoffnungen
  • Rohingya-Flüchtlinge: Mindestens 250 Menschen vermutlich in der Andamanensee ums Leben gekommen
  • Drei Jahre Krieg im Sudan, und die Welt schaut weg
  • Iran: Humanitäre Hilfsmaßnahmen dauern angesichts stark steigender Bedarfe an
  • Tschad: Fehlende Mittel gefährden die Leben sudanesischer Flüchtlinge
  • CERF-Zuweisung: 48 Millionen US-Dollar halten humanitäre Flüge vorerst in der Luft
  • Sechs Monate Waffenruhe in Gaza: Hilfslieferungen werden weiterhin behindert, während humanitäre Lage katastrophal bleibt
  • Drei Jahre Krieg haben den Sudan in Trümmern hinterlassen, wobei sich Hunger, Gewalt und der Zusammenbruch der Infrastruktur weiter verschärfen
  • UN-Nothilfekoordinator: Über 1.000 getötete humanitäre Helfer in drei Jahren
  • Libanon: UN verstärken Hilfsmaßnahmen, Zahl der Todesopfer steigt auf 1.500
  • DR Kongo: Zivilbevölkerung leidet stark unter anhaltender Gewalt angesichts bewaffneter Angriffe und Plünderungen
  • Haiti: Dutzende Tote bei koordinierten Angriffen einer bewaffneten Gang
  • Iran-Krieg: US-amerikanische und israelische Luftangriffe treffen Krankenhäuser, Schulen und Wohnhäuser
  • Kriegsfolgen: Hunderttausende fliehen aus dem Libanon nach Syrien; weltweite Nahrungsmittelhilfe unterbrochen
  • Somalia: Eskalierende politische Spannungen lösen massive Vertreibungen aus
  • Kuba: Humanitäre Lage verschärft sich aufgrund andauernder US-Energieblockade
  • Iran-Krieg: Gemeldete Opferzahl steigt auf über 26.000 – Zivilbevölkerung trägt Hauptlast der Angriffe
  • Libanon: Israelische Luftangriffe führen zu Massenflucht, Zahl der Todesopfer unter Zivilisten steigt
  • DR Kongo: Zehntausende Flüchtlinge benötigen bei ihrer Rückkehr aus Burundi dringend Hilfe
  • Haiti: Banden erweitern ihren Einflussbereich inmitten anhaltender tödlicher Gewalt
  • WMO warnt vor noch nie dagewesenem Klima-Ungleichgewicht angesichts beschleunigter Erderwärmung
  • Sudankrieg: Attacke auf Krankenhaus fordert Dutzende Todesopfer, unerbittliche Drohnenangriffe werden fortgesetzt
  • Gaza: Während der Ramadan zu Ende geht, setzt sich die humanitäre Katastrophe fort
  • Kolumbien: Bewaffnete Gewalt und klimabezogene Naturkatastrophen verschärfen Notlage
  • Jemen: Hilfsorganisationen benötigen 2 Milliarden US-Dollar, humanitäre Krise verschärft sich
  • Iran-Krieg und regionale Auswirkungen könnten den weltweiten Hunger auf Rekordniveau treiben
  • Krise im Libanon verschärft sich, Zahl der zivilen Opfer der andauernden israelischen Angriffe wächst
  • Krieg gegen den Iran: Vier Millionen Menschen auf der Flucht, Zahl der zivilen Opfer steigt
  • Menschenrechtsermittler: Russlands Deportationen ukrainischer Kinder sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit
  • UN-Nothilfekoordinator: 87 Millionen Menschenleben retten in Zeiten von Brutalität, Straflosigkeit und Gleichgültigkeit
  • Myanmar: Andauernde Konflikte verschärfen humanitäre Notlage
  • Südsudan: Hilfsorganisationen gezwungen, Akobo im Bundesstaat Jonglei zu verlassen, während Katastrophe droht
  • Grenzüberschreitende Kämpfe zwischen Afghanistan und Pakistan fordern zivile Opfer
  • Iran-Krieg: Guterres und Fletcher fordern ein Ende der Kriegshandlungen im Nahen Osten
  • Sudan: Krankenhäuser und wichtige Versorgungswege von Ausweitung des Konflikts in Kordofan betroffen
  • Libanon: Israelische Angriffe lösen massive Vertreibungen aus und fordern Dutzende Todesopfer
  • Israelische und US-amerikanische Angriffe im Iran töten Hunderte Zivilisten, Sorge um Zivilbevölkerung wächst
  • Befürchtungen um afghanische Zivilbevölkerung wachsen nach groß angelegten pakistanischen Angriffen
  • MSF: Angesichts der katastrophalen Lage in Gaza wird massiver Zustrom von Hilfsgütern benötigt
RSS feed
  • Humanitäre Krisen
    • Krise im Sudan
    • Krise in der Demokratischen Republik Kongo
    • Palästina-Krise
    • Krise in Myanmar
    • Krise in Haiti
    • Krise im Südsudan
    • Krise in der Ukraine
    • Krise im Jemen
    • Krise in Syrien
    • Krise in Somalia
    • Sahel-Krise
    • Krise in Afghanistan
    • Krise im Libanon
    • Krise in Äthiopien
    • Krise in Mosambik
    • Krise in Kolumbien
    • Krise in der Zentralafrikanischen Republik
    • Krise in Venezuela
    • Krise in Burundi
    • Krise in Zentralamerika
    • Weitere Krisen
  • Humanitäre Nachrichten
    • Alle Schlagzeilen
    • Artikel
      • Psychische Gesundheit in humanitären Notlagen
      • Millionen Menschen werden sterben
      • Gute Gründe fürs Spenden
      • Klimawandel & humanitäre Krisen
      • Humanitäre Hilfe & Menschenrechte
      • Größte Wirtschaftsnationen müssen mehr leisten
      • Humanitäres Eingreifen ist jetzt erforderlich
      • Spenden und Steuern sparen
      • Warum ich für den CERF spende
      • Wie man an einen Abgeordneten schreibt
      • Zweckgebundene Spende oder „freie Spende“
      • Danke
  • Hilfsorganisationen
    • Nach Thema
      • Humanitäre Krisenhilfe
      • Flucht und Vertreibung
      • Kinder in Not
      • Hunger und Ernährungsunsicherheit
      • Medizinische Nothilfe
      • Vulnerable Gruppen
      • Glaubensbasierte humanitäre Organisationen
      • Verwandte Themen
      • Menschenrechtsorganisationen
      • Klimakrise und Klimawandel
    • Nach Land
      • Humanitäre Organisationen Deutschland
      • Humanitäre Organisationen Schweiz
      • Humanitäre Organisationen Österreich
    • Verzeichnis
      • Hilfsorganisationen Weltweit
      • Hilfsorganisationen Deutschland
      • Hilfsorganisationen Schweiz
      • Hilfsorganisationen Österreich
  • Hintergrund
    • Schlüsselakteure der humanitären Hilfe
    • Vergessene Krisen
    • Die größten humanitären Geldgeber
    • Humanitäre Jobs
    • Webseiten für Experten
    • Informationen für Journalisten
    • Wohin fließt mein Geld?
    • Seriöse Spenden
    • Glossar
    • Häufig gestellte Fragen (FAQs)
      • FAQs: Humanitäre Akteure
      • FAQs: Humanitäre Finanzierung
      • FAQs: Humanitäre Hilfe
      • FAQs: Humanitäre Krisen
      • FAQs: Humanitäres Völkerrecht
  • Möglichkeiten zu helfen
    • Freiwilligenarbeit in der humanitären Hilfe
    • Starten Sie eine Spendenaktion
    • Treten Sie einer Organisation bei
    • Ziehen Sie Regierungen zur Verantwortung
    • Reichen Sie eine Petition ein
    • Pate werden
  • Über DONARE
    • Willkommen bei DONARE
    • Grundsätze und Leitlinien
    • Donare: Bedeutung und Herkunft
    • FAQs zu DONARE
    • Unterstützen Sie uns
    • Archiv
    • Inhalt A-Z
    • Schlagworte
    • Themen
    • Kontakt
DONARE logo

donare.info: Datenschutzerklärung - Impressum - Englisch

© 2022-2026 DONARE