Direkt zum Inhalt
Startseite
DONARE
  • German
  • English

Main navigation

  • Startseite
    • Humanitäre Krisenhilfe
    • Flucht und Vertreibung
    • Hunger und Ernährungsunsicherheit
    • Kinder in Not
    • Medizinische Nothilfe
    • Glaubensbasierte humanitäre Organisationen
    • Vulnerable Gruppen
    • Menschenrechtsorganisationen
    • Klimakrise und Klimawandel
    • Humanitäre Organisationen Deutschland
    • Humanitäre Organisationen Schweiz
    • Humanitäre Organisationen Österreich
  • Nachrichten
    • Alle Schlagzeilen
    • Artikel
    • Millionen Menschen werden sterben
    • Gute Gründe fürs Spenden
    • Psychische Gesundheit in humanitären Notlagen
    • Klimawandel & humanitäre Krisen
    • Humanitäre Hilfe & Menschenrechte
    • Spenden und Steuern sparen
    • Größte Wirtschaftsnationen müssen mehr leisten
    • Humanitäres Eingreifen ist jetzt erforderlich
    • Warum ich für den CERF spende
    • Danke
    • Zweckgebundene Spende oder „freie Spende“
    • Wie man an einen Abgeordneten schreibt
  • Hintergrund
    • Humanitäre Krisen
    • Schlüsselakteure der humanitären Hilfe
    • Vergessene Krisen
    • Webseiten für Experten
    • Informationen für Journalisten
    • Humanitäre Jobs
    • Wohin fließt mein Geld?
    • Die größten humanitären Geldgeber
    • Seriöse Spenden
    • Glossar
    • Häufig gestellte Fragen (FAQs)
  • Helfen
    • Freiwilligenarbeit in der humanitären Hilfe
    • Starten Sie eine Spendenaktion
    • Treten Sie einer Organisation bei
    • Ziehen Sie Regierungen zur Verantwortung
    • Pate werden
    • Reichen Sie eine Petition ein
  • Über uns
    • Willkommen bei DONARE
    • Grundsätze und Leitlinien
    • Donare bedeutet spenden
    • FAQs zu DONARE
    • Unterstützen Sie uns
    • Archiv
    • Inhalt
    • Schlagworte
    • Themen
    • Kontakt

Pfadnavigation

  1. Humanitäre Nachrichten

NGO: Welt lässt Afghanistan während großer Heuschreckenplage im Stich

Von Simon D. Kist , 20 Juni 2023

Eine internationale Nichtregierungsorganisation (NGO) hat am Montag davor gewarnt, dass eine große Heuschreckenplage im Norden Afghanistans wütet und 1,2 Millionen Tonnen Weizen vernichten könnte, fast ein Viertel der jährlichen Ernte des Landes. Der Ausbruch der Heuschreckenplage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem aufgrund von Finanzierungsengpässen die Nahrungsmittelhilfe für 8 Millionen Menschen in Afghanistan in den letzten zwei Monaten eingestellt wurde.

"Die eskalierende Situation droht Millionen von Menschen in immer schlimmere Hungerzustände zu stürzen", erklärte die Hilfsorganisation Save the Children International in einer Mitteilung.

Hilfsorganisationen sehen sich mit einem Mangel an humanitären Mitteln in Höhe von 2,2 Milliarden US-Dollar konfrontiert, mit denen sie die am meisten gefährdeten Kinder und Familien Afghanistans, insbesondere Frauen und Mädchen, unterstützen wollen.

Die Nichtregierungsorganisation forderte die internationale Gemeinschaft auf, die humanitäre Hilfe aufzustocken und die Entwicklungshilfe wieder aufzunehmen, um zu verhindern, dass das verarmte Land in "hungersnotähnliche Zustände" gerät.

Save the Children erklärte, dass die marokkanische Heuschrecke, einer der weltweit gefährlichsten Pflanzenschädlinge, über acht der 34 Provinzen Afghanistans, dem Weizenkorb des Landes, hinwegfegt. Nach Angaben der Organisation kommt der Ausbruch der Heuschreckenplage zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt für Afghanistan, wo mehr als 15 Millionen Menschen - ein Drittel der Bevölkerung - in den nächsten fünf Monaten mit einer krisenhaften Hungersituation konfrontiert sein werden, darunter 3,2 Millionen Kinder.

Arshad Malik, der Landesdirektor von Save the Children, sagte, dass Millionen von Kindern leiden werden, wenn die humanitäre Hilfe nicht sofort aufgestockt wird.

"Humanitäre Hilfe allein ist jedoch keine schnelle Abhilfe. Die Ursachen des Hungers, einschließlich der Wiederaufnahme der Entwicklungshilfe und der Unterstützung der kränkelnden Wirtschaft des Landes, müssen ebenfalls angegangen werden."

Seit die Taliban im August 2021 die Kontrolle über das konfliktgeplagte südasiatische Land wiedererlangt haben, hat die internationale Gemeinschaft die Entwicklungshilfe ausgesetzt und finanzielle Sanktionen verhängt. Nach Angaben der Vereinten Nationen hat sich die humanitäre Krise in Afghanistan, die auf den jahrelangen Krieg und die anhaltende Dürre zurückzuführen ist, seit der Übernahme der Kontrolle durch die Taliban noch verschlimmert. 

UN-Vertreter geben an, dass die diskriminierende Politik der Taliban gegenüber afghanischen Frauen die humanitäre und wirtschaftliche Lage im Lande verschärft hat. Die radikale Gruppe verbietet afghanischen Frauen die Arbeit für die Vereinten Nationen und andere Hilfsorganisationen. 

Die Taliban haben die Schulbildung von Mädchen über die sechste Klasse hinaus ausgesetzt und vielen weiblichen Regierungsangestellten den Zugang zu Arbeitsplätzen verwehrt. Einschränkungen für afghanische Frauen und andere Menschenrechtsprobleme haben ausländische Regierungen davon abgehalten, die Taliban als legitime Machthaber des Landes anzuerkennen. 

Afghanistan befindet sich nach wie vor in einer der schlimmsten humanitären Krisen der Welt. Millionen von Menschen im Land leiden inmitten eines jahrzehntelangen Konflikts unter Elend und Hunger. Die kumulativen Auswirkungen von gewaltsamen Konflikten, Binnenvertreibung, Dürre und weiteren Naturkatastrophen haben den Bedarf an humanitärer Hilfe überall in dem südasiatischen Land ansteigen lassen.

Mehr als 15 Millionen Menschen in Afghanistan leiden unter akutem Hunger, darunter fast 3 Millionen Menschen, die sich in einer Notsituation der Ernährungsunsicherheit befinden. 4 Millionen Menschen sind akut unterernährt, darunter 3,2 Millionen Kinder unter 5 Jahren.

Im Mai 2023 hat das Welternährungsprogramm (WFP) den zweiten Monat in Folge 4 Millionen Menschen von seiner Nahrungsmittelsoforthilfe ausgeschlossen, weil die finanziellen Mittel stark begrenzt sind. Seit Anfang April 2023 haben 8 Millionen Menschen aufgrund anhaltender Finanzierungsengpässe keine Unterstützung erhalten.

28,3 Millionen Menschen - zwei Drittel der Bevölkerung des Landes - benötigen im Jahr 2023 humanitäre Hilfe, was einem Anstieg von 16 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Unter den Notleidenden befinden sich 15,3 Millionen Jungen und Mädchen. Für 2023 haben die Vereinten Nationen und humanitäre Partnerorganisationen einen Aufruf in Höhe von 4,62 Milliarden US-Dollar gestartet, um die Not von Millionen von Menschen zu lindern, die von der humanitären Krise im Land betroffen sind.

Einige Informationen für diesen Bericht wurden von VOA zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen

Vollständiger Text: Internationale Gemeinschaft lässt Afghanistan während eines großen Heuschreckenausbruchs im Stich, während 8 Millionen Menschen von der Nahrungsmittelhilfe abgeschnitten sind, Save the Children International, Pressemitteilung, veröffentlicht am 19. Juni 2023
https://www.savethechildren.net/news/international-community-failing-afghanistan-during-major-locust-outbreak-8-million-people-cut

Tags

  • Afghanistan
  • Hunger
  • Unterfinanzierte Krise

Neueste Nachrichten

  • Westjordanland: UN-Menschenrechtschef warnt vor ethnischer Säuberung
  • Untersuchungskommission: Russland hat Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Ukraine begangen
  • Nordäthiopien: Nahrungsmittelhilfe erreicht Zehntausende vom Konflikt Betroffene
  • Haiti: Tausende fliehen vor bewaffneter Gewalt, während der Bedarf die Mittel für Nothilfe übersteigt
  • Sudan-Konflikt: Friedensbemühungen zur Beendigung des Krieges werden erneut aufgenommen
  • Beispielloser El Niño: UN rufen zu sofortiger Hilfe zum Schutz der am stärksten gefährdeten Menschen auf
  • Krieg im Jemen: Familien werden weiterhin aus ihren Häusern vertrieben, Hunger und Krankheiten grassieren
  • UNICEF: Kindheit in Gaza bestimmt vom Kampf ums Überleben
  • Afghanistan: Hunger und Unterernährung nehmen trotz besserer Ernten weiter zu
  • Eskalierende Kampfhandlungen im Jemen unterbrechen lebensrettende Hilfslieferungen in die Stadt Taiz
  • Globaler Hunger nimmt erneut zu, da Kriege die Ernährungssicherheit weltweit bedrohen, warnt neuer Bericht
  • DR Kongo: Wachsende Unsicherheit behindert Hilfsmaßnahmen und gefährdet Ebola-Bekämpfung
  • Sudan: In Darfur und Kordofan besteht weiterhin die Gefahr einer Hungersnot; Unterernährung verschlimmert sich
  • IOM: Mindestens 139 Tote und 84 Vermisste bei Schiffsunglück vor Dschibuti
  • Erste Nahrungsmittelhilfen erreichen Tigray, während der Konflikt in Nordäthiopien eskaliert
  • Zentrale Sahelzone: Vertreibungskrise verschärft sich – fast vier Millionen Menschen auf der Flucht
  • Ukraine-Krieg: Fast 50 Zivilisten bei jüngster Angriffswelle getötet
  • Krise im Jemen: Zahl der Vertriebenen übersteigt 200.000 – Bedarf steigt rasant, Finanzmittel gehen zur Neige
  • Sudan-Krieg: Fahrer eines Hilfskonvois bei Angriff getötet; zunehmende Ernährungsunsicherheit und Gefahr für Ernte
  • MSF: Israel setzt den Völkermord in Gaza fort und zerstört die Lebensgrundlagen
  • UN stellen 160 Millionen Dollar bereit, um in 12 unterfinanzierten humanitären Krisen Menschenleben zu retten
  • Äthiopien: Eskalierende Kampfhandlungen im Norden gefährden Zivilisten und unterbrechen humanitäre Einsätze
  • Haiti: Einwohner fliehen vor tödlicher Gewalt in Artibonite
  • Myanmar: UN-Menschenrechtschef verurteilt tödliche Luftangriffe auf belebten Markt in Rakhine
  • UNHCR: 8,3 Millionen Vertriebenen droht aufgrund drastischer Mittelkürzungen der Verlust ihrer Lebensgrundlage
  • Kämpfe im Jemen führen zur Vertreibung von 70.000 Kindern – Unterernährung weit verbreitet
  • Äthiopien: Kampfhandlungen in Tigray eskalieren
  • DR Kongo: Kämpfe vertreiben Tausende, während Gesundheitsnotlagen das Land erschüttern
  • Somalia: Hunger und Mangelernährung bedrohen die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen
  • UN-Nothilfekoordinator fordert Unterstützung, um 87 Millionen Menschen mit lebensrettender Hilfe zu erreichen
  • Eskalation im Jemen: Vertriebenen Familien benötigen dringend Nahrung und Unterkünfte
  • Haiti: Über eine Viertelmillion Kinder leiden unter akuter Unterernährung
  • Syrien: Millionen Menschen kehren nach Hause zurück, doch der Wiederaufbau ist weiterhin fragil
  • DR Kongo: Ebola-Einsatzkräfte kämpfen gegen „tödliche und massive Epidemie“
  • Krise im Jemen: Rund 125.000 Menschen durch erneute Kampfhandlungen vertrieben
  • Sudan: Nothilfe für Hunderttausende könnte innerhalb weniger Wochen zusammenbrechen
  • Libanon: Inmitten fortdauernder Unsicherheit bleibt der humanitäre Hilfebedarf akut
  • Südsudan: UN-Kommission warnt vor wachsenden Risiken für die Zivilbevölkerung
  • Jemen: Erneute Kämpfe vertreiben Tausende, während Hilfsmaßnahmen aufgrund fehlender Mittel stocken
  • In Gaza stehen von Frauen geführte Haushalte vor unlösbaren Entscheidungen, um zu überleben
RSS feed
  • Humanitäre Krisen
    • Krise im Sudan
    • Krise in der Demokratischen Republik Kongo
    • Palästina-Krise
    • Krise in Myanmar
    • Krise in Haiti
    • Krise im Südsudan
    • Krise in der Ukraine
    • Krise im Jemen
    • Krise in Syrien
    • Krise in Somalia
    • Sahel-Krise
    • Krise in Afghanistan
    • Krise im Libanon
    • Krise in Äthiopien
    • Krise in Mosambik
    • Krise in Kolumbien
    • Krise in der Zentralafrikanischen Republik
    • Krise in Venezuela
    • Krise in Burundi
    • Krise in Zentralamerika
    • Weitere Krisen
  • Humanitäre Nachrichten
    • Alle Schlagzeilen
    • Artikel
      • Psychische Gesundheit in humanitären Notlagen
      • Millionen Menschen werden sterben
      • Gute Gründe fürs Spenden
      • Klimawandel & humanitäre Krisen
      • Humanitäre Hilfe & Menschenrechte
      • Größte Wirtschaftsnationen müssen mehr leisten
      • Humanitäres Eingreifen ist jetzt erforderlich
      • Spenden und Steuern sparen
      • Warum ich für den CERF spende
      • Wie man an einen Abgeordneten schreibt
      • Zweckgebundene Spende oder „freie Spende“
      • Danke
  • Hilfsorganisationen
    • Nach Thema
      • Humanitäre Krisenhilfe
      • Flucht und Vertreibung
      • Kinder in Not
      • Hunger und Ernährungsunsicherheit
      • Medizinische Nothilfe
      • Vulnerable Gruppen
      • Glaubensbasierte humanitäre Organisationen
      • Verwandte Themen
      • Menschenrechtsorganisationen
      • Klimakrise und Klimawandel
    • Nach Land
      • Humanitäre Organisationen Deutschland
      • Humanitäre Organisationen Schweiz
      • Humanitäre Organisationen Österreich
    • Verzeichnis
      • Hilfsorganisationen Weltweit
      • Hilfsorganisationen Deutschland
      • Hilfsorganisationen Schweiz
      • Hilfsorganisationen Österreich
  • Hintergrund
    • Schlüsselakteure der humanitären Hilfe
    • Vergessene Krisen
    • Die größten humanitären Geldgeber
    • Humanitäre Jobs
    • Webseiten für Experten
    • Informationen für Journalisten
    • Wohin fließt mein Geld?
    • Seriöse Spenden
    • Glossar
    • Häufig gestellte Fragen (FAQs)
      • FAQs: Humanitäre Akteure
      • FAQs: Humanitäre Finanzierung
      • FAQs: Humanitäre Hilfe
      • FAQs: Humanitäre Krisen
      • FAQs: Humanitäres Völkerrecht
  • Möglichkeiten zu helfen
    • Freiwilligenarbeit in der humanitären Hilfe
    • Starten Sie eine Spendenaktion
    • Treten Sie einer Organisation bei
    • Ziehen Sie Regierungen zur Verantwortung
    • Reichen Sie eine Petition ein
    • Pate werden
  • Über DONARE
    • Willkommen bei DONARE
    • Grundsätze und Leitlinien
    • Donare: Bedeutung und Herkunft
    • FAQs zu DONARE
    • Unterstützen Sie uns
    • Archiv
    • Inhalt A-Z
    • Schlagworte
    • Themen
    • Kontakt
DONARE logo

donare.info: Datenschutzerklärung - Impressum - Englisch

© 2022-2026 DONARE