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  1. Themen

Binnenvertriebene

Hier finden Sie Inhalte zum Thema Binnenvertriebene, Seite 5 (Seiten ingesamt: 21). Die Auflistung der Seiten ist nach Relevanz sortiert.


Von Simon D. Kist , 14 Mai 2024

Bericht: Weltweite Zahl der Binnenvertriebenen erreicht Rekordzahl von 75,9 Millionen

Laut einem neuen Bericht des Internal Displacement Monitoring Centre (IDMC) haben Konflikte und Gewalt die Zahl der Binnenvertriebenen im Jahr 2023 weltweit auf ein Rekordhoch von 75,9 Millionen Menschen ansteigen lassen, von denen fast die Hälfte in Afrika südlich der Sahara lebt. Dem am Dienstag veröffentlichten Bericht zufolge waren die Konflikte im Sudan, in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und in den besetzten palästinensischen Gebieten (OPT) für fast zwei Drittel der neuen gewaltbedingten Vertreibungen verantwortlich.

Von Simon D. Kist , 10 Juli 2026

Libanon: Trotz Rückgangs israelischer Angriffe bleibt humanitäre Lage prekär

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) berichtet, dass die humanitäre Lage im Libanon trotz eines Rückgangs der Feindseligkeiten weiterhin prekär ist. Anhaltende militärische Aktivitäten gefährden nach wie vor die Zivilbevölkerung, behindern die sichere Rückkehr von Vertriebenen und führen zu einem Fortbestehen der humanitären Notlage. Es wird weiterhin über israelische Luftangriffe, Zerstörungen und lokale Militäroperationen in den Provinzen Südlibanon und Nabatieh berichtet.

Von Simon D. Kist , 2 Mai 2024

Äthiopien: Eskalierende Feindseligkeiten vertreiben rund 50.000 Zivilisten in der Region Amhara

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) berichtet, dass die plötzliche Eskalation der Gewalt in der Stadt Alamata und den umliegenden ländlichen Ortschaften im Norden Äthiopiens seit Mitte April etwa 50.000 Zivilisten - die meisten von ihnen Frauen, Kinder und ältere Menschen - in die benachbarten Bezirke Kobo in der Zone North Wello und Sekota in der Zone Wag Hamra vertrieben hat. Die Zahl der Todesopfer bei den Kämpfen ist nicht bekannt.

Von Simon D. Kist , 9 Mai 2025

Sahelzone: WFP warnt vor zunehmendem Hunger, Millionen Menschenleben sind in Gefahr

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat am Freitag Alarm geschlagen, da anhaltende Konflikte, Vertreibungen, wirtschaftliche Verwerfungen und wiederkehrende extreme Wetterereignisse in der Sahelzone Millionen Menschen in eine Hungernotlage stürzen. Während der humanitäre Bedarf einen historischen Höchststand erreicht hat, reichen die Ressourcen für eine wirksame und breit angelegte lebensrettende Maßnahmen bei weitem nicht aus.

Von Simon D. Kist , 9 Mai 2023

Mehr als 850.000 Menschen durch Kämpfe im Sudan vertrieben

Die Vereinten Nationen berichten, dass mindestens 850.000 Menschen durch die Kämpfe zwischen den sudanesischen Streitkräften (SAF) und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF), die am 15. April im Sudan begannen, vertrieben worden sind. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) teilte am Dienstag mit, dass mehr als 700.000 Menschen durch die Kämpfe innerhalb des Landes vertrieben wurden. Mindestens 150.000 Frauen, Männer und Kinder sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in die Nachbarländer geflohen.

Von Simon D. Kist , 9 Oktober 2024

UN-Hochkommissar: Menschenrechtssituation in der DR Kongo in Abwärtsspirale

Hochrangige UN-Vertreter warnen, dass sich die seit Jahrzehnten andauernde Menschenrechtskrise in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo, DRK) in einer Abwärtsspirale befindet, während bewaffnete Zusammenstöße, Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser, sexuelle Gewalt und andere Formen des Unrechts eskalieren. Bei der Eröffnung einer Diskussion im UN-Menschenrechtsrat in Genf forderte der UN-Menschenrechtschef Volker Türk die internationale Gemeinschaft auf, der Notlage der kongolesischen Zivilbevölkerung mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Von Simon D. Kist , 31 Mai 2023

Sudan-Konflikt: 13,6 Millionen Kinder benötigen dringend humanitäre Hilfe

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hat gewarnt, dass nach sechs Wochen des Konflikts mehr als 13,6 Millionen Kinder im Sudan dringend humanitäre Hilfe benötigen - so viele wie noch nie zuvor. Wie UNICEF am Dienstag mitteilte, bedrohen die Auswirkungen der anhaltenden Gewalt weiterhin das Leben und die Zukunft von Familien und Kindern, während die Grundversorgung unterbrochen ist und viele Gesundheitseinrichtungen geschlossen, beschädigt oder zerstört sind.

Von Simon D. Kist , 11 Mai 2023

Hunger im Sudan wird angesichts anhaltender Kämpfe ein Rekordhoch erreichen

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat am Mittwoch davor gewarnt, dass in den kommenden Monaten weitere 2 bis 2,5 Millionen Menschen im Sudan aufgrund der anhaltenden Gewalt in dem Land in den Hunger abgleiten werden. Damit würde die akute Ernährungsunsicherheit im Sudan mit mehr als 19 Millionen betroffenen Menschen, zwei Fünfteln der Bevölkerung, ein Rekordniveau erreichen. 
 

Von Simon D. Kist , 3 März 2024

Äthiopien: Dürre, Überschwemmungen, Krankheitsausbrüche und Konflikte bedrohen Millionen Kinder

Ein führender Vertreter der Vereinten Nationen hat am Freitag die internationale Gemeinschaft aufgefordert, ihre Unterstützung für Kinder und Familien unverzüglich zu verstärken, um eine Verschärfung der humanitären Notlage in Äthiopien abzuwenden. Rund 21,4 Millionen Menschen in dem ostafrikanischen Land sind in diesem Jahr auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter 12 Millionen Kinder.

Von Simon D. Kist , 6 Dezember 2022

Friedensgespräche in der DR Kongo enden mit Hoffnung auf Dialog

Die dritte Runde der Friedensgespräche für die Demokratische Republik Kongo (DRK, DR Kongo) ist heute in Nairobi zu Ende gegangen, ohne dass Fortschritte bei der Beilegung der Konflikte in den unruhigen Ostprovinzen des Landes gemeldet wurden. Die Gespräche, die von der Ostafrikanischen Gemeinschaft (East African Community, EAC) vermittelt werden, gehen zu Ende, während die kongolesische Regierung die bewaffnete Gruppe "Mouvement du 23 mars" (M23) beschuldigt, mindestens 270 Zivilisten in der Provinz Nord-Kivu getötet zu haben.

Von Simon D. Kist , 14 Dezember 2025

Krieg im Sudan: Vereinbarung über den Zugang zum von Hungersnot betroffenen El Fasher erzielt

Die Sorge um Zehntausende Menschen, die offenbar in der Stadt El Fasher im Westen der sudanesischen Region Darfur eingeschlossen sind, hält weiter an. Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen gehen jedoch davon aus, dass sie bald Zugang zu der umkämpften Stadt erhalten, in der Hungersnot herrscht. Unterdessen deuten Drohnenangriffe in und um die Hauptstadt Kadugli des Bundesstaates Süd-Kordofan sowie in der Stadt Dilling auf eine sich rapide verschlechternde Sicherheitslage hin.

Von Simon D. Kist , 9 November 2023

Überschwemmungen in Somalia: 1,2 Millionen Menschen betroffen; Hunderttausende vertrieben

Nachdem bereits fast 1,2 Millionen Menschen in Somalia von schweren Regenfällen und Überschwemmungen betroffen sind und weitere Niederschläge erwartet werden, hat das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) am Donnerstag 25 Millionen US-Dollar freigegeben, um die Menschen im Land bei der Bewältigung der Auswirkungen dieser Katastrophen zu unterstützen. Wie OCHA am Mittwoch mitteilte, sind von den heftigen Regenfällen und Überflutungen bislang etwa 335.000 Männer, Frauen und Kinder aus ihren Häusern vertrieben worden.

Von Simon D. Kist , 30 August 2023

Politische Krise in Niger könnte humanitäre Notlage auslösen

Vor dem Hintergrund, dass keine politische Lösung in Niger in Sicht ist, warnt das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR), dass sich die politische Krise im Land rasch zu einer humanitären Notlage ausweiten könnte, da die Angriffe nichtstaatlicher bewaffneter Gruppen (NSAG) anhalten und die von der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) gegen das Land verhängten Sanktionen zu greifen beginnen.

Von Simon D. Kist , 5 Dezember 2025

Zentralafrikanische Republik: Bewaffnete Gewalt gefährdet Zivilisten im Südosten

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) hat am Donnerstag eine Warnmeldung bezüglich der Auswirkungen bewaffneter Gewalt auf Zivilisten im Südosten der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) herausgegeben. Obwohl sich die Lage in einigen Teilen des Landes verbessert hat, verschärft die Gewalt die Situation in mehreren Regionen weiterhin, darunter auch im Südosten, wo etwa 50.000 Menschen humanitäre Hilfe benötigen.

Von Simon D. Kist , 17 Mai 2023

Myanmar: Millionen Menschen brauchen nach Zyklon Mocha humanitäre Hilfe

Der Durchzug des tropischen Wirbelsturms Mocha am Sonntag und Montag über den Westen und Norden Myanmars und den Südosten Bangladeschs hat weitreichende Schäden verursacht und ersten Berichten zufolge mindestens 500 Tote und Hunderte Verletzte gefordert. Während etwa 100.000 Menschen evakuiert wurden, befanden sich 5,4 Millionen Menschen in Myanmar im Einzugsbereich des Wirbelsturms, wobei Schätzungen zufolge fast 3,2 Millionen der am stärksten gefährdeten Menschen in dem Land auf humanitäre Hilfe angewiesen sein dürften.

Von Simon D. Kist , 12 Dezember 2025

DR Kongo: Über 500.000 Menschen durch Kämpfe in Süd-Kivu vertrieben

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) warnt, dass sich die Sicherheitslage im Osten der Provinz Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo seit Anfang Dezember aufgrund einer Eskalation der bewaffneten Kämpfe in den Gebieten Uvira, Walungu, Mwenga, Shabunda, Kabare, Fizi und Kalehe drastisch verschlechtert hat. Derweil die Zahl der von den Kämpfen betroffenen Menschen erheblich gestiegen ist, deuten vorläufige Berichte darauf hin, dass mehr als eine halbe Million Menschen vertrieben wurden.

Von Simon D. Kist , 20 April 2023

DR Kongo: Situation in Ituri verschlechtert sich, brüchiger Waffenstillstand in Nord-Kivu hält

Der Sondergesandte der Vereinten Nationen für die Region der Großen Seen hat am Mittwoch vor dem UN-Sicherheitsrat erklärt, dass der brüchige Waffenstillstand zwischen den kongolesischen Streitkräften (FARDC) und den Rebellen der Mouvement du 23 mars (M23) in der Provinz Nord-Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo, DRK) zu halten scheint.

Von Simon D. Kist , 10 Juli 2025

Krieg im Sudan: Lage in Nord-Darfur weiterhin alarmierend

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) warnt, dass die Lage im sudanesischen Bundesstaat Nord-Darfur weiterhin alarmierend ist, während die Feindseligkeiten weiterhin Familien vertreiben und die Menschen unter schwerem Mangel an Nahrungsmitteln und sauberem Wasser leiden. Nord-Darfur ist seit Beginn des brutalen Konflikts im Sudan vor über zwei Jahren ein Epizentrum der Kampfhandlungen.

Von Simon D. Kist , 19 Oktober 2023

DR Kongo: Massive Vertreibung in der Provinz Nord-Kivu dauert an

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) berichtet, dass die massive Vertreibung von Zivilisten im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK, DR Kongo) nach den jüngsten Zusammenstößen zwischen bewaffneten Gruppen anhält.  Seit dem 1. Oktober sind mehr als 145.000 Menschen vor der Gewalt in den Territorien Masisi und Rutshuru in der Provinz Nord-Kivu geflohen, wobei es Berichte über weit verbreitete Menschenrechtsverletzungen gibt.

Krise in Zentralamerika

Der Norden Zentralamerikas (North of Central America, NCA) - auch Nördliches Dreieck Zentralamerikas (Northern Triangle of Central America, NTCA) genannt - ist eine Teilregion, die El Salvador, Guatemala und Honduras umfasst und zu den gefährlichsten Gebieten der Erde gehört. Nicaragua grenzt an das Nördliche Dreieck. Bandengewalt, Drohungen, Erpressung, Verfolgung und sexuelle Gewalt haben Hunderttausende von Menschen gezwungen, auf der Suche nach Sicherheit aus ihrer Heimat zu fliehen. Im vergangenen Jahr benötigten mehr als 4,6 Millionen Menschen in El Salvador, Guatemala und Honduras humanitäre Hilfe, da die drei Länder weiterhin mit Gewalt, Ernährungsunsicherheit, extremen Wetterereignissen und gemischten Bewegungen von Flüchtlingen und Migranten konfrontiert sind.

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