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  1. Themen

Flüchtlinge

Hier finden Sie Inhalte zum Thema Flüchtlinge, Seite 4 (Seiten ingesamt: 24). Die Auflistung der Seiten ist nach Relevanz sortiert.


Von Simon D. Kist, 8 Dezember, 2023

Darién-Dschungel: UN-Organisationen warnen vor Verschärfung humanitärer Notlagen auf dem amerikanischen Kontinent

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) und das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) haben am Donnerstag vor einer Verschärfung humanitärer Notlagen auf dem amerikanischen Kontinent gewarnt und einen umfassenden regionalen Ansatz gefordert, um den gravierenden Schutzrisiken und dem dringenden humanitären Bedarf zu begegnen, während die Zahl der Flüchtlinge und Migranten, die in diesem Jahr den Darién-Dschungel durchqueren, mit 500.000 mehr als doppelt so hoch ist wie im vergangenen Jahr.

Von Simon D. Kist, 23 April, 2026

Fehlende Finanzmittel bedrohen lebensrettende Hilfe in der Zentralafrikanischen Republik

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) warnt, dass mehr als 41.000 Menschen in den zentralen und nördlichen Regionen der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) aufgrund fehlender Finanzmittel spätestens im Juni keinen Zugang mehr zu lebenswichtigen Gesundheitsdiensten haben werden. Der wichtigste Gesundheitspartner der UN in der Region, das International Medical Corps, das Vertriebene in diesen Gebieten unterstützt, wird voraussichtlich aufgrund fehlender Mittel seine Arbeit einstellen.

Von Simon D. Kist, 9 Februar, 2026

Zentrales Mittelmeer: Mindestens 53 Tote und Vermisste nach Bootsunglück vor libyscher Küste

Mindestens 53 Migranten und Flüchtlinge, darunter zwei Babys, sind laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) bei dem jüngsten tragischen Vorfall vor der libyschen Küste ums Leben gekommen oder werden vermisst. Am Freitag kenterte ein Schlauchboot mit 55 Menschen an Bord nördlich von Zuwara, Libyen, wobei nur zwei Frauen aus Nigeria überlebten. Eine Überlebende berichtete, dass sie ihren Ehemann verloren habe, die andere, dass ihre beiden Babys ums Leben gekommen seien.

Von Simon D. Kist, 6 März, 2025

Zentralafrikanische Republik: UN-Bericht fordert Ahndung von Angriffen bewaffneter Gruppen

Bewaffnete Gruppen, darunter eine, die mit den Streitkräften der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) in Verbindung steht, haben in der Region Haut Oubangui im Südosten des Landes schwere Menschenrechtsverletzungen begangen, hauptsächlich gegen muslimische Gemeinschaften und sudanesische Flüchtlinge und Asylsuchende, wie aus einem neuen UN-Bericht hervorgeht. Unterdessen bleibt die humanitäre Lage in der ZAR kritisch, da die Bevölkerung weiterhin mit Unsicherheit konfrontiert ist, während der anhaltende Krieg im Sudan die Situation noch verschärft.

Von Simon D. Kist, 14 Oktober, 2024

UNHCR: Erstmals 123 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht

Der Leiter des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), Filippo Grandi, hat am Montag davor gewarnt, dass sich die Vertreibungskrisen im Libanon und im Sudan verschlimmern könnten. Er wies jedoch darauf hin, dass strengere Grenzmaßnahmen, Outsourcing und Externalisierung keine Lösung bedeuteten, da sie ineffektiv seien und häufig gegen internationale rechtliche Verpflichtungen verstießen. Laut Grandi sind derzeit weltweit 123 Millionen Menschen auf der Flucht, was eine neue Rekordzahl bedeutet.

Krise in der Zentralafrikanischen Republik

Die Zentralafrikanische Republik (ZAR) gehört seit mehreren Jahren zu den am meisten vernachlässigten humanitären Krisengebieten weltweit. Das seit 2012 von Gewalt heimgesuchte Land benötigt weiterhin dringend Unterstützung. Konflikte, Epidemien und Klimakatastrophen beeinträchtigen weiterhin das Leben der Menschen in der ZAR, sodass in diesem Jahr 2,3 Millionen Menschen – mehr als ein Drittel der Bevölkerung – humanitäre Hilfe benötigen.
Von Simon D. Kist, 30 August, 2023

Politische Krise in Niger könnte humanitäre Notlage auslösen

Vor dem Hintergrund, dass keine politische Lösung in Niger in Sicht ist, warnt das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR), dass sich die politische Krise im Land rasch zu einer humanitären Notlage ausweiten könnte, da die Angriffe nichtstaatlicher bewaffneter Gruppen (NSAG) anhalten und die von der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) gegen das Land verhängten Sanktionen zu greifen beginnen.

Krise in Venezuela

Politische Turbulenzen und der sozioökonomische Niedergang in Venezuela haben zur schlimmsten humanitären Krise in Südamerika und zu einer der größten Migrationskrisen der Welt geführt. Venezuela befindet sich in einer politischen und wirtschaftlichen Notlage, die durch Hyperinflation, Nahrungsmittelknappheit, Medikamentenknappheit, Gewaltverbrechen und Menschenrechtsverletzungen gekennzeichnet ist. Seit 2014 sind mehr als 6,7 Millionen Venezolaner in lateinamerikanische und karibische Länder geflohen, von fast 8 Millionen Venezolanern, die ihr Land verlassen haben. Im Jahr 2025 benötigten mindestens 7,9 Millionen Menschen in dem südamerikanischen Land humanitäre Hilfe.
Von Simon D. Kist, 12 Juli, 2025

Rohingya-Flüchtlinge: 150.000 Menschen sind in den letzten 18 Monaten nach Bangladesch geflohen

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und seine humanitären Partner bereiten sich eilends darauf vor, bis zu 150.000 Rohingya-Flüchtlingen zu helfen, die in den vergangenen 18 Monaten in der Region Cox's Bazar, Bangladesch, angekommen sind. Gezielte Gewalt gegen die ethnische Gruppe und Verfolgung im Bundesstaat Rakhine in Myanmar sowie der andauernde Krieg im Nachbarland haben Tausende Rohingya gezwungen, in Bangladesch Schutz zu suchen.

Von Simon D. Kist, 26 Juli, 2025

Krise im Sudan: Eilige Hilfe für 1,3 Millionen Rückkehrer erforderlich

Während in Teilen des Sudan, darunter im Bundesstaat Nord-Darfur und in der Region Kordofan, weiterhin heftige Kämpfe wüten, sind in den letzten vier Monaten laut Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) einige relativ sichere Gebiete im Land entstanden, was mehr als eine Million sudanesische Binnenvertriebene zur Rückkehr in ihre Heimat veranlasst hat.  Seit letztem Jahr sind zudem 320.000 Flüchtlinge in den Sudan zurückgekehrt, hauptsächlich aus Ägypten und dem Südsudan.

Von Simon D. Kist, 6 März, 2023

Großbrand in Rohingya-Flüchtlingslager macht 12.000 Menschen obdachlos

Im Südosten Bangladeschs ist am Sonntag in einem Flüchtlingslager der aus Myanmar stammenden Rohingya-Flüchtlinge ein Großbrand ausgebrochen, der Tausende von Menschen ohne Obdach unter freiem Himmel zurückließ. Die Zahl der Opfer ist nach wie vor nicht bekannt, obwohl lokale Stellen erklärten, dass es ihnen gelungen sei, viele Menschen in Sicherheit zu bringen, während einige Flüchtlinge berichteten, dass sie Familienmitglieder vermissten.

Von Simon D. Kist, 29 Januar, 2024

Krieg im Sudan: Über 500.000 fliehen in den Südsudan

Die internationale humanitäre Organisation Norwegian Refugee Council (NRC) hat am Montag auf die Notlage der Menschen aufmerksam gemacht, die vor dem Krieg im Sudan fliehen, sowie auf die anhaltende humanitäre Krise im Südsudan, nachdem mehr als 500.000 Flüchtlinge und Rückkehrer in das Nachbarland gelangt sind. Unterdessen wird die sichere Lieferung von humanitärer Hilfe in der Konfliktregion Abyei nach tödlichen Angriffen am Samstag und Sonntag durch Gewalt zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen beeinträchtigt.

Krise im Libanon

Der Libanon befindet sich nach massiven israelischen Luftangriffen und Bodenoperationen seit dem 2. März 2026 in einer sich rasch verschärfenden humanitären Krise, ausgelöst durch eine umfassendere regionale Eskalation nach dem von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen den Iran und den darauf folgenden Raketen- und Drohnenangriffen der Hisbollah auf israelisches Territorium. Vor dieser jüngsten Verschärfung der Lage hatten die Kampfhandlungen im Libanon bereits zwischen September und November 2024 erheblich an Intensität zugenommen, wobei Tausende israelischer Luftangriffe auf libanesischem Gebiet zu hohen zivilen Opfern und massiven Vertreibungen führten.
Von Simon D. Kist, 17 Februar, 2025

Krieg im Sudan: UN benötigen 6 Milliarden US-Dollar zur Unterstützung von 26 Millionen Menschen

Die Vereinten Nationen und humanitäre Hilfsorganisationen haben am Montag die Notfallpläne für humanitäre Hilfe und Flüchtlingshilfe für den Sudan für das Jahr 2025 vorgelegt und um insgesamt 6 Milliarden US-Dollar zur Unterstützung von fast 26 Millionen Menschen im Land und in der umliegenden Region gebeten. Fast zwei Jahre Krieg haben eine katastrophale Krise ausgelöst, die mehr als 12,6 Millionen Menschen innerhalb des Sudan sowie über die Grenzen hinweg in andere Länder vertrieben hat.

Von Simon D. Kist, 12 November, 2024

UNHCR: Klimawandel stellt wachsende Bedrohung für Menschen dar, die bereits vor Krieg fliehen

Ein neuer Bericht der Vereinten Nationen warnt, dass Menschen, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung fliehen mussten, sich zunehmend an vorderster Front der globalen Klimakrise wiederfinden. Sie sind einer tödlichen Kombination von Bedrohungen ausgesetzt, haben aber nicht die Mittel und Unterstützung, um sich anzupassen. Drei Viertel der weltweit mehr als 123 Millionen Vertriebenen leben in Ländern, die stark vom Klimawandel betroffen sind, so die Warnung.

Von Simon D. Kist, 12 August, 2023

Libanon: Verschuldung und Inflation verschärfen Nahrungskrise

Inflation, unzureichende humanitäre Hilfe und die Dollarbindung der Lebensmittelpreise tragen zur Nahrungskrise im Libanon bei, hat die internationale humanitäre Organisation Norwegian Refugee Council (NRC) erklärt. Neue Daten, die von den Vereinten Nationen (UN) und Hilfsorganisationen in dieser Woche veröffentlicht wurden, zeigen, dass 1,4 Millionen Menschen, darunter sowohl Libanesen als auch Flüchtlinge, in hohem Maße von Ernährungsunsicherheit betroffen sind, während Unterernährung und unzureichender Nahrungsmittelkonsum weit verbreitet sind.

Von Simon D. Kist, 18 Mai, 2023

Vereinte Nationen fordern drei Milliarden Dollar für Sudan-Krise

Während der Konflikt im Sudan in den zweiten Monat geht, haben die Vereinten Nationen und ihre humanitären Partnerorganisationen am Mittwoch 3 Milliarden US-Dollar gefordert, um Millionen von Menschen im Land und Hunderttausenden, die in die Nachbarländer fliehen, zu helfen. 25 Millionen Menschen im Sudan sind auf humanitäre Unterstützung und Schutz angewiesen.

Von Simon D. Kist, 28 Januar, 2025

UNHCR-Chef fordert entschlossene Maßnahmen zur Unterstützung heimkehrender Syrer

Am Ende eines Besuchs in Syrien forderte der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, Filippo Grandi, am Montag die internationale Gemeinschaft auf, mutige und entschlossene Maßnahmen zu ergreifen, um den Syrern beim Wiederaufbau ihres vom Krieg zerrütteten Landes zu helfen und vertriebene Syrer, die in ihre Heimat zurückkehren, zu unterstützen. Seit September sind mehr als 500.000 Flüchtlinge nach Syrien zurückgekehrt, davon 200.000 nach dem Sturz der Assad-Regierung Anfang Dezember.

Von Simon D. Kist, 18 Januar, 2023

Todesfälle von Rohingya-Flüchtlingen auf dem Seeweg alarmierend angestiegen

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat im Jahr 2022 einen alarmierenden Anstieg der Zahl der Todesopfer unter Rohingya-Flüchtlingen auf der gefährlichen Seereise durch die Andamanensee und den Golf von Bengalen verzeichnet. Wie das UNHCR am Dienstag mitteilte, starben oder verschwanden im vergangenen Jahr mindestens 348 Menschen auf der Flucht aus Myanmar oder Bangladesch auf dem Seeweg, womit es zu einem der tödlichsten Jahre seit 2014 wurde. 

Von Simon D. Kist, 4 Juni, 2025

Südsudan: Eskalierende Feindseligkeiten zwingen Zehntausende zur Flucht

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat am Dienstag gewarnt, dass in den letzten drei Monaten mehr als 165.000 Menschen vor den zunehmenden Spannungen und Konflikten im Südsudan fliehen mussten und sowohl innerhalb des Landes als auch über die Grenzen hinweg Sicherheit suchen, wodurch sich die ohnehin schon dramatische humanitäre Lage in der Region weiter verschärft.

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