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  1. Themen

Humanitäre Finanzierung

Hier finden Sie Inhalte zum Thema Humanitäre Finanzierung, Seite 3 (Seiten ingesamt: 12). Die Auflistung der Seiten ist nach Relevanz sortiert.


Von Simon D. Kist , 11 April 2026

CERF-Zuweisung: 48 Millionen US-Dollar halten humanitäre Flüge vorerst in der Luft

In Zeiten steigender humanitärer Bedarfe und rapide sinkender Finanzmittel hat Tom Fletcher, Leiter der Nothilfe der Vereinten Nationen, 48 Millionen US-Dollar aus dem Zentralen Nothilfefonds (CERF) zur Unterstützung des Humanitären Luftdienstes der Vereinten Nationen (UNHAS) bereitgestellt. Diese Mittel ermöglichen es UNHAS, seine Einsätze in acht von Krisen erschütterten Ländern fortzusetzen.

Von Simon D. Kist , 30 April 2025

Afghanistan: Humanitäre Krise verschärft sich durch Zwangsrückführungen und massive Mittelkürzungen

In Afghanistan droht sich die humanitäre Krise weiter zu verschärfen, da Hunderttausende Afghanen gezwungen werden, aus Nachbarländern zurückzukehren, und die weltweite Krise der humanitären Finanzierung das Land schwer belastet. Zahlreiche Organisationen der Vereinten Nationen haben als Reaktion auf massive Finanzierungslücken drastische Sparmaßnahmen angekündigt, nachdem die neue US-Regierung in Washington brutale Kürzungen ihrer Hilfsmittel vorgenommen hat.

Von Simon D. Kist , 21 Januar 2023

EU: Humanitäre Hilfe im Jahr 2023 auf 1,7 Milliarden aufgestockt

Angesichts des weltweit steigenden Bedarfs an humanitärer Hilfe hat die Europäische Kommission am Mittwoch bekannt gegeben, dass ihr ursprüngliches Jahresbudget für humanitäre Hilfe im Jahr 2023 auf 1,7 Mrd. EUR aufgestockt wird, was einer Erhöhung von rund 200 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Jahr 2022 betrug das ursprüngliche Budget der Europäischen Union (EU) für humanitäre Hilfe 1,5 Mrd. EUR.

Von Simon D. Kist , 27 Februar 2023

Jemen Krise: Mehr als 21 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe

Internationale Geber sind heute in Genf zusammengekommen, um die Finanzierung der humanitären Maßnahmen im Jemen voranzutreiben. Gastgeber der hochrangigen Veranstaltung waren der UN-Generalsekretär sowie die Regierungen Schwedens und der Schweiz. Trotz eines sechsmonatigen Waffenstillstands im Jahr 2022 ist das Leid der Bevölkerung im Land nach wie vor groß, vor allem wegen der sich verschlechternden wirtschaftlichen Lage und des Zusammenbruchs der Grundversorgung.

Krise im Jemen

Seit Anfang September 2026 zwingen laufende Feindseligkeiten im Jemen die Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat. Dabei gibt es viele Opfer unter der Zivilbevölkerung und die ohnehin schon stark belasteten humanitären Einsätze geraten zunehmend unter Druck. Diese militärische Eskalation erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Hunger, Unterernährung und der Zusammenbruch der humanitären Finanzierung bereits Millionen Jemeniten in eine noch tiefere Krise gestürzt haben. Im Jahr 2026 benötigen 22,3 Millionen Menschen humanitäre Hilfe und Schutz, wobei die am stärksten gefährdeten und marginalisierten Gruppen – darunter Frauen und Mädchen – dem größten Risiko ausgesetzt sind.
Von Simon D. Kist , 13 Februar 2026

Jemen: UN-Gesandter fordert umfassenden Prozess zur Beendigung des Konflikts, 23 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe

Angesichts der anhaltenden politischen, sicherheitspolitischen und humanitären Krisen im Land betonte der UN-Gesandte für den Jemen am Donnerstag die dringende Notwendigkeit, einen umfassenden und inklusiven politischen Prozess wieder aufzunehmen, um eine Verhandlungslösung für den Konflikt zu erreichen. In einer Unterrichtung des UN-Sicherheitsrats äußerte Hans Grundberg auch seine tiefe Besorgnis über die anhaltende Inhaftierung von UN-Mitarbeitern und anderem Personal durch die de facto-Behörden der Houthi.

Von Simon D. Kist , 15 September 2026

Krise im Jemen: Rund 125.000 Menschen durch erneute Kampfhandlungen vertrieben

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) warnt, dass die anhaltenden Kampfhandlungen im Jemen Menschen zur Flucht aus ihren Häusern zwingen, zivile Opfer fordern und die ohnehin schon stark belasteten humanitären Einsätze zunehmend unter Druck setzen. Nach Angaben von OCHA waren Stand Montag rund 125.000 Menschen durch die erneuten Kämpfe vertrieben worden.

Humanitäre Krisen

Weltweit gibt es Millionen Menschen, die unter humanitären Krisen leiden. Viele dieser Menschen sind dringend auf internationale Unterstützung angewiesen, um zu überleben. Die meisten dieser Menschen leiden verborgen vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Im Jahr 2026 benötigten nach Schätzungen der Vereinten Nationen mehr als 256 Millionen Menschen humanitäre Hilfe und Schutz. DONARE möchte Ihre Aufmerksamkeit auf einige der schlimmsten humanitären Notsituationen in der Welt lenken. 
Von Simon D. Kist , 10 März 2026

Myanmar: Andauernde Konflikte verschärfen humanitäre Notlage

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) warnt, dass die anhaltenden Konflikte in Myanmar weiterhin Leid und humanitäre Not verursachen. Myanmar erlebt eine der größten und schwersten humanitären Krisen weltweit, in der Luftangriffe und Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht zu weitreichenden Vertreibungen und Schäden für die Zivilbevölkerung geführt haben.

Von Simon D. Kist , 4 Dezember 2024

UN: 305 Millionen Menschen werden im Jahr 2025 humanitäre Hilfe benötigen

Mehrere nicht enden wollende Konflikte, der Klimawandel und eine eklatante Missachtung des seit langem etablierten humanitären Völkerrechts (IHL) werden dazu führen, dass im nächsten Jahr schwindelerregende 305 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sein werden, warnte der oberste UN-Hilfsbeauftragte am Mittwoch, anlässlich eines UN-Aufrufs zur Bereitstellung von 47,4 Milliarden US-Dollar für lebensrettende Hilfsmaßnahmen in mehr als 30 Ländern und 9 Aufnahmeregionen für Flüchtlinge.

Von Simon D. Kist , 3 Juni 2025

NGO: Kamerun, Äthiopien und Mosambik führen Liste der vernachlässigten Vertreibungskrisen im Jahr 2024 an

Kamerun, Äthiopien und Mosambik sind laut einem neuen Bericht der Nichtregierungsorganisation (NGO) Norwegian Refugee Council (NRC) die drei am meisten vernachlässigten Vertreibungskrisen weltweit. Die internationale humanitäre Hilfsorganisation weist darauf hin, dass Entscheidungsträger trotz der Verlagerung innerstaatlicher Prioritäten, wirtschaftlicher Unsicherheit und politischer Ermüdung, die zu erheblichen Kürzungen der Unterstützung geführt haben, anerkennen müssen, dass Vertreibung eine gemeinsame Verantwortung ist, die nicht ignoriert werden darf.

Von Simon D. Kist , 30 August 2024

Vereinte Nationen geben 100 Millionen Dollar für zehn unterfinanzierte humanitäre Krisen frei

Die Vereinten Nationen haben am Freitag 100 Millionen US-Dollar aus dem Zentralen Nothilfefonds (CERF) freigegeben, um akut unterfinanzierte Notsituationen in zehn Ländern in Afrika, Amerika, Asien und im Nahen Osten zu bewältigen. Mehr als ein Drittel der Mittel geht an die humanitären Operationen im Jemen und in Äthiopien, der Rest ist für die Hilfe in Myanmar, Mali, Burkina Faso, Haiti, Kamerun, Mosambik, Burundi und Malawi bestimmt.

Von Simon D. Kist , 24 November 2025

Afrika südlich der Sahara: EU stellt 143 Millionen Euro für humanitäre Hilfe bereit

Während sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union und der Afrikanischen Union in Angola treffen, kündigte die Europäische Kommission am Montag an, dass sie 143 Millionen Euro (165 Millionen US-Dollar) für humanitäre Hilfe bereitstellen wird, um auf den anhaltenden Druck auf die Hilfsmaßnahmen in mehreren Krisengebieten zu reagieren.

Von Simon D. Kist , 7 August 2023

Niger: Weitere Instabilität könnte humanitäre Lage dramatisch verschärfen

In Niger, einem Land, das bereits von mehreren Krisen betroffen ist, warnen humanitäre Nichtregierungsorganisationen (NGOs), dass weitere Instabilität die Lebensbedingungen der am meisten gefährdeten Menschen stark verschlechtern und humanitäre Maßnahmen behindern könnte. In einer gemeinsamen Stellungnahme vom Samstag erklärten die NGOs, dass die Kombination von Sanktionen und Konflikt verheerende Auswirkungen auf das Leben von über 4,3 Millionen Menschen in dem Land haben könnte, die bereits jetzt auf humanitäre Unterstützung angewiesen sind.

Von Simon D. Kist , 3 Juni 2026

UNHCR fordert die Welt auf, das Schicksal der Rohingya-Flüchtlinge nicht zu vergessen

Im Vorfeld des neunten Jahrestags der Massenflucht der Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar appellierte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) am Dienstag an die internationale Gemeinschaft, die 1,2 Millionen Flüchtlinge, die derzeit in Bangladesch leben – vor allem in provisorischen Lagern in Cox’s Bazar –, nicht im Stich zu lassen. Das UNHCR warnte, dass weiterhin erheblicher humanitärer Bedarf bestehe und sich die Lage der Rohingya-Familien ohne fortgesetzte internationale Solidarität verschlechtern werde.

Von Simon D. Kist , 21 April 2024

Kamerun: 3,4 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe

Die Vereinten Nationen, die Regierung von Kamerun und humanitäre Organisationen haben gemeinsam den Humanitären Reaktionsplan (HRP) 2024 für das Land vorgelegt, wo in diesem Jahr 3,4 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Der diese Woche veröffentlichte Plan zielt auf 2,3 Millionen gefährdete Frauen, Mädchen, Männer und Jungen in den am stärksten betroffenen Gebieten ab und erfordert 371,4 Millionen US-Dollar.

Von Simon D. Kist , 7 November 2024

UNRWA-Chef fordert UN-Mitgliedsstaaten auf, das Hilfswerk zu schützen

Der Generalkommissar des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), Philippe Lazzarini, hat am Mittwoch vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen (GV) die UN-Mitgliedsstaaten aufgefordert, die Umsetzung der israelischen Knesset-Gesetze gegen das UNRWA zu verhindern. Er forderte die Staaten außerdem auf, die Finanzierung des UNRWA aufrechtzuerhalten und keine Mittel zurückzuhalten oder umzuleiten, in der Annahme, dass die Organisation nicht mehr arbeiten könne.

Von Simon D. Kist , 4 Juni 2024

NRC: Burkina Faso erneut die am meisten vernachlässigte Vertreibungskrise weltweit

Das zweite Jahr in Folge ist Burkina Faso die am meisten vernachlässigte Vertreibungskrise der Welt, so ein neuer Bericht der internationalen humanitären Organisation Norwegian Refugee Council (NRC). Laut der am Montag veröffentlichten Analyse sind zum ersten Mal alle drei Länder der zentralen Sahelzone - Burkina Faso, Mali und Niger - unter den fünf am meisten von Politik und Medien ignorierten Krisen zu finden. Weitere Länder auf der diesjährigen Liste sind: Demokratische Republik Kongo, Honduras, Kamerun, Südsudan, Sudan, Tschad und die Zentralafrikanische Republik.
Von Simon D. Kist , 11 November 2023

Myanmar: Konflikte, Überschwemmungen und Zugangshindernisse verschärfen humanitäre Lage

Die Vereinten Nationen berichten, dass die heftigen Kämpfe in Myanmars nördlicher Shan-Provinz anhalten und sich inzwischen auf den Nordwesten des Landes ausgeweitet haben. Innerhalb von zwei Wochen wurden rund 90.000 Menschen im nördlichen Shan und in der Region Sagaing vertrieben.

Von Simon D. Kist , 16 Juni 2025

Globale humanitäre Finanzierungskrise: UN veröffentlichen Aufruf zu hochpriorisierten Hilfsmaßnahmen

Angesichts der schwersten Mittelkürzungen, die jemals den internationalen humanitären Sektor getroffen haben, hat der Leiter der UN-Nothilfe am Montag einen globalen Hilfsappell höchster Priorität vorgestellt. Der Appell zielt darauf ab, weltweit 114 Millionen Menschen in lebensbedrohlicher Not zu helfen. Der 29-Milliarden-Dollar-Plan priorisiert den im Dezember letzten Jahres vorgestellten Globalen Humanitären Überblick (GHO) für 2025 weiter, ersetzt ihn jedoch nicht.

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