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  1. Themen

Humanitäre Krise

Hier finden Sie Inhalte zum Thema Humanitäre Krise, Seite 5 (Seiten ingesamt: 41). Die Auflistung der Seiten ist nach Relevanz sortiert.


Von Simon D. Kist , 28 Mai 2024

Krise in Syrien: Geber versagen beim größten humanitären Hilfsappell der Welt

Die achte Auflage der Konferenz "Unterstützung für die Zukunft Syriens und der Region" fand am Montag in Brüssel statt, aber es gab nur magere Zusagen von führenden Gebern wie der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten für die diesjährige humanitäre Hilfe in Syrien. Insgesamt werden mehr als 8,9 Milliarden US-Dollar benötigt, um auf die Syrien-Krise zu reagieren, was den größten humanitären Aufruf der Vereinten Nationen weltweit darstellt.

Von Simon D. Kist , 11 Mai 2025

DR Kongo: Kürzungen zwingen humanitäre Organisationen zur Neugewichtung lebensrettender Maßnahmen

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) berichtet, dass die humanitären Organisationen in der Demokratischen Republik Kongo (DRK, DR Kongo) aufgrund kritischer Finanzierungsengpässe gezwungen sind, ihre Hilfsmaßnahmen neu zu priorisieren. Dieser Schritt ist Teil einer „humanitären Neuausrichtung“ nach einem dramatischen Rückgang der Finanzmittel, der durch die brutale Streichung der meisten Zahlungen durch die Vereinigten Staaten und Kürzungen der humanitären Hilfe durch andere wichtige Geber weltweit ausgelöst wurde.

Von Simon D. Kist , 12 August 2026

Krise in Myanmar: UN-Untersuchung enthüllt gezielte Angriffe des Militärs auf Zivilisten

Nach Angaben der vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzten Ermittler hat das Militär in Myanmar eine anhaltende Kampagne gezielter Angriffe auf Zivilisten durchgeführt, darunter Luftangriffe auf Wohnhäuser, Schulen und Lager für Vertriebene sowie willkürliche Inhaftierungen, Folter und sexuelle Gewalt. Diese Erkenntnisse sind im Jahresbericht des Unabhängigen Untersuchungsmechanismus für Myanmar (IIMM) enthalten, der den Zeitraum von Juli 2025 bis Juni 2026 abdeckt.

Von Simon D. Kist , 6 Juli 2026

Krise in Myanmar: Zehntausende durch Kampfhandlungen in der Region Magway vertrieben

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) hat am Montag mitgeteilt, dass seit Anfang Juli Kampfhandlungen in der Stadt Pokkoku in der Region Magway in Myanmar nach vorläufigen Angaben zur Vertreibung von über 20.000 Menschen geführt haben sollen. Diese neuen Vertreibungen kommen zu den rund 80.000 Menschen hinzu, die bereits seit Mai aus dem Gebiet geflohen sind.

Von Simon D. Kist , 14 Oktober 2025

Krise in Südsudan: UN Kommission fordert Afrikanische Union und UN-Sicherheitsrat zum Handeln auf

Die UN-Kommission für Menschenrechte im Südsudan hat eine deutliche Warnung hinsichtlich der sich verschärfenden politischen Krise im Land ausgesprochen und die Afrikanische Union sowie den UN-Sicherheitsrat dazu aufgefordert, schnell zu handeln, bevor der Südsudan erneut in einen totalen Krieg abgleitet. In einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme hob die Kommission die anhaltende bewaffnete Gewalt, Menschenrechtsverletzungen und die Vertreibung von Zivilisten hervor, welche die ohnehin schon dramatische humanitäre Lage im Südsudan weiter verschlimmert haben.

Von Simon D. Kist , 23 Januar 2025

Krise in Somalia: Humanitärer Bedarf bleibt trotz leichter Verbesserung hoch

Die Vereinten Nationen und ihre humanitären Partnerorganisationen haben am Mittwoch gemeinsam mit der Regierung Somalias den Humanitären Bedarfs- und Reaktionsplan (HNRP) 2025 für Somalia vorgestellt. Der Plan, für den 1,43 Milliarden US-Dollar benötigt werden, zielt darauf ab, etwa 4,6 Millionen der 5,98 Millionen Menschen zu unterstützen, die in diesem Jahr lebensrettende humanitäre Hilfe und Schutz im Land benötigen.

Von Simon D. Kist , 28 August 2025

Guterres: Krise in Haiti wird schändlich vernachlässigt und ist völlig unterfinanziert

In einer Unterrichtung des UN-Sicherheitsrats am Donnerstag zeichnete UN-Generalsekretär António Guterres ein verheerendes Bild der anhaltenden humanitären Krise in Haiti. Er beschrieb das Land als gefangen in einem "perfekten Sturm des Leidens" und forderte die internationale Gemeinschaft auf, zu handeln, bevor es zu spät ist. Er betonte, dass Haiti "schändlich vernachlässigt und völlig unterfinanziert" sei.

Von Simon D. Kist , 20 Juli 2026

Krise im Jemen: NGOs warnen vor Zusammenbruch angesichts massiver Unterfinanzierung und zunehmenden Hungers

Ein Netzwerk internationaler und nationaler humanitärer Organisationen hat am Montag eindringlich gewarnt, dass der Jemen einen „gefährlichen Wendepunkt“ erreicht, da zunehmender Hunger, schwindende Widerstandsfähigkeit und der Kollaps der humanitären Finanzierung Millionen von Menschen noch tiefer in die Krise treiben. Diese Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem schätzungsweise 22,3 Millionen Menschen – fast zwei Drittel der jemenitischen Bevölkerung – auf humanitäre Hilfe angewiesen sind.

Von Simon D. Kist , 8 Juli 2025

Krise in Somalia: Kürzungen der Hilfsgelder bedrohen Kinderleben

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) berichtet, dass der Mangel an Hilfszahlungen zunehmend die am stärksten gefährdeten Menschen in Somalia treffen, die dadurch keinen Zugang zu lebenswichtiger Gesundheitsversorgung, Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser haben. Die brutalen Mittelkürzungen haben schwerwiegende Folgen für stark unterernährte Kinder, die den Zugang zu überlebensnotwendigen Behandlungen verloren haben oder bald verlieren werden.

Von Simon D. Kist , 13 August 2026

Krise im Jemen: UN-Nothilfechef drängt auf Maßnahmen zur Verhinderung weiteren Leids

Der Nothilfechef der Vereinten Nationen, Tom Fletcher, erklärte am Donnerstag vor dem UN-Sicherheitsrat, dass das Zusammentreffen von Klimakatastrophen und erneuten regionalen Spannungen die humanitäre Krise im Jemen weiter zu verschärfen droht, während der Hunger wächst und die Gesundheitsversorgung zusammenbricht. Fletcher warnte davor, die anhaltende Widerstandsfähigkeit der jemenitischen Bevölkerung als Rechtfertigung dafür heranzuziehen, dass die internationale Gemeinschaft es versäumt, der sich verschlechternden humanitären Lage entgegenzuwirken.

Von Simon D. Kist , 28 November 2024

Krise in Myanmar: Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofs beantragt Haftbefehl gegen Anführer der Militärjunta

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) warnt, dass sich die humanitäre Krise in Myanmar weiter zuspitzt, wobei die Zahl der zivilen Opfer aufgrund des anhaltenden Konflikts steigt und immer mehr Menschen Schutz benötigen. Unterdessen hat der Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) angekündigt, dass er einen Haftbefehl gegen den amtierenden Präsidenten Myanmars, General Min Aung Hlaing, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit der Deportation und Verfolgung der Rohingya im Jahr 2017 beantragt.

Von Simon D. Kist , 13 Februar 2026

Jemen: UN-Gesandter fordert umfassenden Prozess zur Beendigung des Konflikts, 23 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe

Angesichts der anhaltenden politischen, sicherheitspolitischen und humanitären Krisen im Land betonte der UN-Gesandte für den Jemen am Donnerstag die dringende Notwendigkeit, einen umfassenden und inklusiven politischen Prozess wieder aufzunehmen, um eine Verhandlungslösung für den Konflikt zu erreichen. In einer Unterrichtung des UN-Sicherheitsrats äußerte Hans Grundberg auch seine tiefe Besorgnis über die anhaltende Inhaftierung von UN-Mitarbeitern und anderem Personal durch die de facto-Behörden der Houthi.

Von Simon D. Kist , 19 Oktober 2025

Zentralafrikanische Republik: Stellvertretende UN-Leiterin für humanitäre Hilfe fordert globale Solidarität

Zum Abschluss ihres fünftägigen Besuchs in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) erklärte die stellvertretende UN-Leiterin für humanitäre Hilfe, Joyce Msuya, am Freitag, dass sich das Land an einem Scheideweg befinde, und forderte globale Solidarität mit den Menschen in Not. Sie betonte, dass es nun an der Zeit sei, die fragile Stabilität durch gemeinsame Bemühungen in den Bereichen Humanitäre Hilfe, Entwicklung und Frieden in einen dauerhaften Fortschritt umzuwandeln.

Von Simon D. Kist , 15 August 2024

Hilfsorganisationen: Afghanistan droht zu einer vergessenen Krise zu werden

Drei Jahre nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan warnen internationale Hilfsorganisationen davor, dass das Land ohne anhaltende internationale Unterstützung und Engagement zu einer vergessenen Krise werden könnte. Millionen von Afghanen kämpfen weiterhin in einer der größten und komplexesten humanitären Krisen der Welt.

Von Simon D. Kist , 15 April 2024

Sudan nach einem Jahr Krieg mit der größten humanitären Krise der Welt konfrontiert

Die Vereinten Nationen und internationale Hilfsorganisationen warnen davor, dass das Leben von Millionen von Menschen im Sudan in Gefahr ist, da die Welt ihre Aufmerksamkeit von dem enormen humanitären Bedarf in dem vom Krieg zerrissenen Land abwendet. Heute vor einem Jahr begann im Sudan ein Krieg, der für viele die größte menschengemachte Krise der Welt verursacht hat. Die Hälfte der Bevölkerung ist auf lebensrettende Hilfe angewiesen, Zehntausende wurden getötet und verletzt, und Millionen von Menschen sind aus ihren Häusern vertrieben.

Von Simon D. Kist , 1 Februar 2024

Drei Jahre nach dem Militärputsch droht Myanmar zu einer vergessenen Krise zu werden

Am heutigen 1. Februar ist es drei Jahre her, dass das Militär in Myanmar die demokratisch gewählte Regierung des Landes gestürzt und damit einen blutigen Bürgerkrieg ausgelöst hat, der den Staat mit seinen 57 Millionen Einwohnern weiterhin zerrüttet.  Etwa 18,6 Millionen Menschen in Myanmar - ein Drittel der Bevölkerung - benötigen in diesem Jahr dringend humanitäre Hilfe - im Vergleich zu einer Million vor der Machtübernahme durch das Militär am 1. Februar 2021.

Von Simon D. Kist , 30 Juli 2026

Krise in Haiti: Geschlechtsspezifische Gewalt eskaliert, während Unsicherheit weitere Vertreibungen begünstigt

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) hat am Mittwoch vor einem alarmierenden Anstieg geschlechtsspezifischer Gewalt in Haiti gewarnt, insbesondere gegen Frauen und Mädchen, der durch die anhaltende Unsicherheit angeheizt wird. Von April bis Juni dieses Jahres dokumentierten Hilfsorganisationen über 3.000 Vorfälle geschlechtsspezifischer Gewalt, wobei allein im Juni über 1.000 Fälle gemeldet wurden.

Von Simon D. Kist , 28 April 2026

Sudankrieg: Darfurs Kinder 20 Jahre nach weltweiter Empörung in noch tieferer Krise

Zwanzig Jahre, nachdem der Konflikt in der sudanesischen Region Darfur erstmals weltweite Empörung ausgelöst hatte, sind die Kinder in der Region erneut in einem katastrophalen Kreislauf aus Gewalt, Hunger und Vertreibung gefangen – doch diesmal nimmt die Welt dies nicht zur Kenntnis, so das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) am Dienstag. Die UN-Organisation warnt, dass sich zwar die Schrecken von 2005 wiederholen, das Ausmaß der Krise heute jedoch weitaus größer ist und internationale Aufmerksamkeit in gefährlichem Maße ausbleibt.

Von Simon D. Kist , 15 Mai 2025

Jemen leidet unter sich verschärfender humanitärer Krise und eskalierenden regionalen Spannungen

Trotz einer zeitweiligen Einschränkung der Kampfhandlungen warnten Vertreter der Vereinten Nationen den UN-Sicherheitsrat am Mittwoch, dass der Jemen weiterhin von eskalierenden regionalen Spannungen heimgesucht wird, welche die Aussichten auf einen dauerhaften Frieden zunichtemachen, sowie von einer sich verschärfenden Wirtschaftskrise und einer sich verschlimmernden humanitären Krise, die weiterhin die Zivilbevölkerung, insbesondere Kinder, verheerend trifft. 

Von Simon D. Kist , 19 Juni 2024

Unabhängige Ermittler: Missachtung von Menschenrechten und humanitärem Völkerrecht bestimmt Krise im Sudan

Von den Vereinten Nationen eingesetzte unabhängige Ermittler haben den Kriegsparteien im Sudan vorgeworfen, das Land durch die eklatante Missachtung grundlegender Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts in einen humanitären Abgrund zu treiben. Die dreiköpfige internationale Untersuchungskommission für den Sudan legte dem UN-Menschenrechtsrat am Dienstag und Mittwoch in Genf ihren ersten mündlichen Bericht vor.

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