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Vertreibung

Von Simon D. Kist , 8 Dezember 2022

Südsudan: Eskalierender Konflikt in der Region Upper Nile zwingt Tausende zur Flucht

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat sich besorgt über die Eskalation des bewaffneten Konflikts im südsudanesischen Bundesstaat Upper Nile (dt. Obernil) geäußert, durch den seit August mindestens 20.000 Menschen vertrieben wurden, von denen einige bis zu vier Mal um ihr Leben fliehen mussten. In einer Erklärung am Mittwoch warnte die UN-Organisation, dass mindestens 3.000 Menschen bereits in den benachbarten Sudan geflohen sind, was die Flüchtlingskrise im Südsudan, dem größten Land Afrikas, weiter verschärft.

Von Simon D. Kist , 23 November 2022

IOM: 50.000 dokumentierte Todesfälle auf Migrationsrouten

Mehr als 50.000 Menschen weltweit haben seit 2014 ihr Leben während ihrer Migration verloren, so ein neuer Bericht, der heute von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) veröffentlicht wurde. Die UN-Organisation weist darauf hin, dass die Regierungen der Herkunfts-, Transit- und Zielländer trotz der zunehmenden Zahl von Todesopfern kaum etwas unternommen haben, um die anhaltende globale Krise vermisster Migranten zu lösen.

Von Simon D. Kist , 10 November 2022

Kämpfe in der DR Kongo vertreiben mindestens 200.000 Menschen in Nord-Kivu

Mehr als 200.000 Menschen mussten aus ihren Häusern im Gebiet Rutshuru in der Provinz Nord-Kivu der Demokratischen Republik Kongo fliehen, seit am 20. Oktober erneut Kämpfe zwischen der kongolesischen Armee und der bewaffneten Gruppe "Mouvement du 23 mars" (M23) ausgebrochen sind, wie die Vereinten Nationen diese Woche berichten. Mindestens 188.000 Männer, Frauen und Kinder sind nun Binnenvertriebene, mehr als 16.500 weitere haben in Uganda Zuflucht gesucht.

Von Simon D. Kist , 1 November 2022

DR Kongo: 50.000 Menschen fliehen vor Kämpfen in Nord-Kivu

Nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) haben die anhaltenden Kämpfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) seit der Wiederaufnahme der Feindseligkeiten am 20. Oktober rund 50.000 Männer, Frauen und Kinder zur Flucht gezwungen. Diese Schätzung schließt etwa 12.000 Menschen ein, die im benachbarten Uganda Schutz gesucht haben.

Von Simon D. Kist , 30 Oktober 2022

96.000 Haitianer durch Bandengewalt in Port-au-Prince vertrieben

Die Zahl der durch Bandengewalt vertriebenen Menschen in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince hat sich in den letzten fünf Monaten verdreifacht. Dies geht aus einem diese Woche veröffentlichten Bericht der Internationalen Organisation für Migration (IOM) hervor. Die zwischen Juni und August 2022 durchgeführte Erhebung identifizierte über 113.000 Binnenvertriebe (IDPs) in Haiti. Davon sind 96.000 Männer, Frauen und Kinder vor der unsicheren Lage in der Hauptstadt geflohen, die auf Gewalt zwischen Banden und soziale Unruhen zurückzuführen ist.

Von Simon D. Kist , 28 Oktober 2022

Überflutungen verschärfen Krise in der Sahelzone für Millionen Menschen

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) warnt angesichts der jüngsten zerstörerischen Überschwemmungen in der afrikanischen Sahelzone und den angrenzenden Gebieten vor einem steigenden Hilfsbedarf für mehr als 3,4 Millionen Vertriebene und ihre Gastgemeinden. In Nigeria, Tschad, Niger, Burkina Faso, Mali und Kamerun haben überdurchschnittlich starke Regenfälle und Überflutungen Hunderte von Menschen getötet, Tausende vertrieben und Millionen von Menschen heimgesucht.

Von Simon D. Kist , 24 Oktober 2022

DR Kongo: Tausende Menschen in Nord-Kivu durch neuerliche Kämpfe vertrieben

Die Vereinten Nationen (UN) schätzen, dass seit Donnerstag mindestens 23.000 Menschen durch erneute Gewalt zwischen der kongolesischen Armee und Kämpfern der bewaffneten Gruppe M23 in der Provinz Nord-Kivu der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) vertrieben wurden. Darunter sind etwa 2.500 Männer, Frauen und Kinder, die ins benachbarte Uganda geflohen sind.
Von Simon D. Kist , 21 Oktober 2022

UNHCR fordert Zwangsrückführungen von Staatsangehörigen Myanmars zu beenden

Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) appelliert eindringlich an die Nachbarländer Myanmars, die erzwungene Rückführung von Staatsangehörigen Myanmars, die Schutz vor schwerer Gefahr suchen, sofort zu stoppen. Die Rückführung in das Land gefährde unzählige Menschenleben und verstoße gegen internationales Recht, erklärte das UN-Flüchtlingshilfswerk am Donnerstag in einer Stellungnahme.

Von Simon D. Kist , 12 Oktober 2022

Tödliche Gewaltausbrüche im Westen der DR Kongo

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) ist über den Ausbruch tödlicher Gewalt zwischen lokalen Gemeinschaften im Westen der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo, DRK) alarmiert.  Seit Juli wurde durch gewaltsame Zusammenstöße in der Ortschaft Kwamouth beinahe 30.000 Menschen vertrieben, wie die UN-Organisation am Dienstag mitgeteilt hat. Berichten zufolge begannen die Zusammenstöße zwischen den Gemeinschaften der Teke und der Yaka im Zusammenhang mit der Zahlung von Abgaben für die landwirtschaftliche Nutzung von Land.

Von Simon D. Kist , 23 September 2022

UNHCR warnt: Zunehmender humanitärer Bedarf im Sudan

Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) warnte heute vor einem sprunghaft ansteigenden Bedarf an humanitärer Hilfe für Flüchtlinge und Binnenvertriebene im Sudan, da die Lebenshaltungskosten aufgrund der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, der anhaltenden Folgen der COVID-19-Pandemie und der extremen Wetterbedingungen infolge der Klimakrise stark zunehmen.

Von Simon D. Kist , 5 September 2022

Burkina Faso: Fast zwei Millionen Menschen durch Gewalt vertrieben

Fast jeder zehnte Mensch in Burkina Faso wurde durch gewalttätige Konflikte vertrieben. Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass sich die Zahl der von schwerer Ernährungsunsicherheit Betroffenen im Vergleich zum letzten Jahr fast verdoppelt hat. Mehr als 600.000 Menschen leiden in dieser mageren Jahreszeit unter lebensbedrohlichem Hunger, warnen 28 internationale Hilfsorganisationen, die in dem Land tätig sind.

Von Simon D. Kist , 11 August 2022

Eine Million Menschen durch Dürre in Somalia vertrieben

Die verheerende Dürre in Somalia hat ein noch nie dagewesenes Ausmaß erreicht: In dieser Woche wurde die millionste durch die Dürre vertriebene Person registriert. Dies geht aus den heute vom Norwegian Refugee Council (NRC) und dem UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) gemeinsam veröffentlichten Vertreibungszahlen hervor. Mehr als 755.000 Menschen sind in diesem Jahr aufgrund der schweren Dürre innerhalb Somalias vertrieben worden, womit sich die Gesamtzahl seit Beginn der Dürre im Januar 2021 auf 1 Million Menschen erhöht hat.

Von Simon D. Kist , 30 Juli 2022

UNHCR fordert Schutz für Opfer des Menschenhandels

Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) warnt davor, dass es Flüchtlingen und Migranten - darunter auch Überlebende des Menschenhandels, die sich auf der gefährlichen Reise von der Sahelzone und dem Horn von Afrika nach Nordafrika und Europa befinden, an Schutzdiensten mangelt. In einem Bericht, der am 29. Juli 2022, dem Vorabend des Welttages gegen den Menschenhandel, veröffentlicht wurde, hat das UNHCR die Schutzleistungen für Asylsuchende, Flüchtlinge und Migranten auf diesen Routen zusammengestellt.

Flucht und Vertreibung

Obwohl die Zahl der weltweit gewaltsam vertriebenen Menschen nach wie vor alarmierend hoch ist, ging sie im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt zurück. Ende 2025 war jeder 70. Mensch – 1,4 Prozent der Weltbevölkerung – aufgrund von Konflikten, Gewalt, Menschenrechtsverletzungen oder Ereignissen, welche die öffentliche Ordnung ernsthaft störten, gewaltsam vertrieben worden. Die Gesamtzahl der Vertriebenen sank von über 123 Millionen Menschen im Jahr 2024 auf 117,8 Millionen im Jahr 2025.
Von DaKo , 1 Juni 2022

DR Kongo: Die am meisten vernachlässigte Vertreibungskrise der Welt

Die Situation in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) war laut einem Bericht der Nichtregierungsorganisation Norwegian Refugee Council (NRC) die am meisten vernachlässigte Vertreibungskrise der Welt im Jahr 2021. Die am 1. Juni veröffentlichte Analyse listet weltweit die zehn am wenigsten beachteten Vertreibungskrisen im Jahr 2021 auf.

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