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  1. Themen

Humanitäre Krise

Hier finden Sie Inhalte zum Thema Humanitäre Krise, Seite 27 (Seiten ingesamt: 41). Die Auflistung der Seiten ist nach Relevanz sortiert.


Von Simon D. Kist , 23 Dezember 2024

Kolumbien: ELN kündigt Waffenruhe zu Weihnachten an

Die Nationale Befreiungsarmee  (ELN), die größte verbliebene nichtstaatliche bewaffnete Gruppe (NSAG) in Kolumbien, hat als „Geste des Friedens“ einen einseitigen Waffenstillstand für die bevorstehenden Weihnachts- und Neujahrsfeiertage angekündigt. In einer offiziellen Erklärung am Sonntag teilte die ELN mit, dass der Waffenstillstand am 23. Dezember um Mitternacht beginnen und am 3. Januar um Mitternacht enden werde.

Von Simon D. Kist , 12 Januar 2026

Leiterin des WFP fordert Staats- und Regierungschefs weltweit auf, von Menschen verursachte Hungersnöte zu beenden

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) warnt vor einer sich rapide verschärfenden globalen Hungerkrise, da derzeit fast 318 Millionen Menschen unter einer Hungerkrise oder Schlimmerem leiden. Am Montag forderte Cindy McCain, Exekutivdirektorin des WFP, die Staats- und Regierungschefs weltweit auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die Ursachen der Ernährungsunsicherheit zu bekämpfen und von Menschen verursachte Hungersnöte zu beenden.

Von Simon D. Kist , 17 April 2023

Für Flüchtlinge im Tschad werden dringend Mittel benötigt

Das Welternährungsprogramm (WFP) und das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) haben am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung davor gewarnt, dass das WFP gezwungen sein wird, die bereits reduzierte Nahrungsmittelhilfe für die Flüchtlinge im Tschad im April noch weiter zu kürzen. Ohne eine sofortige und dauerhafte Finanzierung muss die UN-Organisation die Hilfe im Mai möglicherweise ganz einstellen. Das WFP benötigt für die nächsten sechs Monate 142,7 Millionen US-Dollar, um sein Programm zur Unterstützung der Flüchtlinge aufrechtzuerhalten. 

Von Simon D. Kist , 1 Juni 2024

Hungersnot im Sudan zeichnet sich ab, da der Krieg die Hilfe für Millionen Menschen blockiert

Die Zeit läuft ab für Millionen von Menschen im Sudan, die unmittelbar von einer Hungersnot bedroht sind, weil die Kriegsparteien des Landes verhindern, dass die Hilfe sie erreicht, warnen die wichtigsten Hilfsorganisationen. Neunzehn globale humanitäre Organisationen, darunter zwölf Organisationen der Vereinten Nationen, forderten die Kriegsparteien im Sudan am Freitag auf, die Nahrungsmittelhilfe für Millionen von Menschen, die unter akutem Hunger leiden, nicht länger zu blockieren.

Von Simon D. Kist , 24 August 2024

Sudan-Krieg: Gespräche über Waffenstillstand enden mit Durchbruch bei humanitärer Hilfe

Die von den Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien vermittelten Waffenstillstandsgespräche im Sudan haben den 16-monatigen Konflikt im Land zwar nicht beenden können, aber es ist ihnen gelungen, einen besseren humanitären Zugang zu Millionen von Menschen zu sichern, denen seit vielen Monaten Lebensmittel, Medikamente und andere lebenswichtige Hilfsgüter vorenthalten werden. Die Abwesenheit der sudanesischen Streitkräfte (SAF) bei den Gesprächen hat jedoch Fortschritte in Richtung eines Waffenstillstands behindert.

Von Simon D. Kist , 10 Dezember 2025

Zentraler Nothilfefonds: Geber sagen für 2026 nur 300 Millionen Dollar zu

Während die Bedarfe der humanitären Krisen weltweit die verfügbaren Finanzmittel für ihre Bekämpfung weit übersteigen, riefen hochrangige Vertreter der Vereinten Nationen am Dienstag bei einer jährlichen Geberkonferenz in New York anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Zentralen Nothilfefonds der UN (CERF) die internationale Gemeinschaft dazu auf, dringend mehr Unterstützung für diesen Fonds zu mobilisieren.
Von Simon D. Kist , 5 April 2025

Südsudan: UN-Friedenstruppen verstärken Patrouillen in Vertriebenenlagern

Die Mission der Vereinten Nationen im Südsudan (UNMISS) berichtet, dass ihre Friedenstruppen ihre Präsenz in und um Vertriebenenlager verstärkt haben, um für zusätzliche Sicherheit zu sorgen, angesichts wachsender Befürchtungen, dass das Friedensabkommen scheitern und der Südsudan in den Krieg abgleiten könnte. Unterdessen laufen hochrangige politische Verhandlungen, um die politischen Führer des Landes davon zu überzeugen, den Ausbruch eines neuen Krieges zu vermeiden, während die Kampfhandlungen um Ulang im Bundesstaat Obernil andauern.

Von Simon D. Kist , 23 Juli 2026

Gaza: Hungerkrise und Unterernährungskrise dauern trotz begrenzter Fortschritte an

Eine am Donnerstag veröffentlichte neue Analyse zeigt Verbesserungen bei der Ernährungssicherheit im Gazastreifen sowie bei der Ernährung von Kindern. Die Vereinten Nationen warnen jedoch, dass diese Fortschritte, die größtenteils auf den erweiterten Zugang zu humanitärer Hilfe zurückzuführen sind, aufgrund schwerwiegender Einschränkungen durch israelische Militäroperationen, Zugangsbeschränkungen und Engpässe bei lebenswichtigen Gütern weiterhin fragil sind.

Von Simon D. Kist , 9 Juli 2023

DR Kongo: EU zutiefst besorgt über Verschärfung der humanitären Lage

Die Europäische Union (EU) ist zutiefst besorgt über die Verschlechterung der Sicherheitslage und der humanitären Situation in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo, DRK), die vor kurzem zu einer sofortigen Ausweitung der humanitären Maßnahmen der Vereinten Nationen im östlichen Teil des Landes geführt hat. In einer Erklärung des Hohen Vertreters für Auswärtige Angelegenheiten, Josep Borrell, vom Freitag brachte die EU zudem ihre Empörung über das Ausmaß an Gewalt und Gräueltaten zum Ausdruck, die von bewaffneten Gruppen weiterhin ungestraft gegen Zivilisten verübt werden. 

Von Simon D. Kist , 12 Juni 2026

DR Kongo: Ebola-Ausbruch weitet sich aus, während Hilfsorganisationen sich auf Anstieg der Fälle bei Kindern vorbereiten

Der tödliche Ebola-Ausbruch im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) breitet sich weiter aus, wobei laut einer Warnung der Vereinten Nationen vom Freitag in den kommenden Tagen ein sprunghafter Anstieg der Infektionen bei Kindern immer wahrscheinlicher wird. Seit der Bestätigung des Ausbruchs vor weniger als einem Monat wurden mehr als 670 Fälle und 130 Todesfälle gemeldet.

Von Simon D. Kist , 7 Dezember 2024

Syrien-Krise: Mehr als 370.000 Vertriebene durch eskalierende Kämpfe

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) warnt, dass die Sicherheit von Zivilisten, darunter auch humanitäre Helfer, ernsthaft bedroht ist, nachdem die Feindseligkeiten im Norden Syriens eskalieren und auf andere Teile des Landes übergreifen. Die Kämpfe verursachen auch weiterhin schwere Schäden an der kritischen Infrastruktur und stören die Hilfsmaßnahmen, zumal Syrien bereits mit einer der größten humanitären Krisen der Welt konfrontiert ist.

Von Simon D. Kist , 25 März 2025

UNAIDS-Leiterin warnt vor Anstieg der Todesfälle ohne US-Finanzierung

Angesichts der anhaltenden Unsicherheit über die Auswirkungen der drastischen Kürzungen der US-Finanzierung für humanitäre Hilfe weltweit hat der Leiterin des Programms der Vereinten Nationen für den Kampf gegen HIV/AIDS am Montag gewarnt, dass in den nächsten vier Jahren zusätzlich 6,3 Millionen Menschen sterben werden, wenn die Unterstützung nicht wiederhergestellt wird. 

Von Simon D. Kist , 4 Juni 2024

NRC: Burkina Faso erneut die am meisten vernachlässigte Vertreibungskrise weltweit

Das zweite Jahr in Folge ist Burkina Faso die am meisten vernachlässigte Vertreibungskrise der Welt, so ein neuer Bericht der internationalen humanitären Organisation Norwegian Refugee Council (NRC). Laut der am Montag veröffentlichten Analyse sind zum ersten Mal alle drei Länder der zentralen Sahelzone - Burkina Faso, Mali und Niger - unter den fünf am meisten von Politik und Medien ignorierten Krisen zu finden. Weitere Länder auf der diesjährigen Liste sind: Demokratische Republik Kongo, Honduras, Kamerun, Südsudan, Sudan, Tschad und die Zentralafrikanische Republik.
Von Simon D. Kist , 17 November 2024

Haiti: Über 20.000 Menschen fliehen vor zunehmender Gewalt, während Gangs Kontrolle ausweiten

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) berichtet, dass mehr als 20.000 Menschen innerhalb von nur vier Tagen aus der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince fliehen mussten, darunter mehr als 17.000, die in 15 Unterkünften Schutz gesucht hatten, da die Bandengewalt eskaliert. In einer Mitteilung vom Sonntag erklärte die UN-Organisation, dass die derzeitige Krise wichtige Versorgungsketten unterbrochen und die Stadt isoliert habe, da sich kriminelle Gruppen in der Hauptstadt weiter ausbreiten und die Kontrolle über zusätzliche Stadtteile übernehmen.

Von Simon D. Kist , 9 Mai 2023

Mehr als 850.000 Menschen durch Kämpfe im Sudan vertrieben

Die Vereinten Nationen berichten, dass mindestens 850.000 Menschen durch die Kämpfe zwischen den sudanesischen Streitkräften (SAF) und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF), die am 15. April im Sudan begannen, vertrieben worden sind. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) teilte am Dienstag mit, dass mehr als 700.000 Menschen durch die Kämpfe innerhalb des Landes vertrieben wurden. Mindestens 150.000 Frauen, Männer und Kinder sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in die Nachbarländer geflohen.

Von Simon D. Kist , 18 Juni 2026

Sudan-Krieg: Offensive auf El Obeid steht unmittelbar bevor; katastrophale Folgen befürchtet

Nach Berichten über eine erhebliche Truppenaufstockung durch die Rapid Support Forces (RSF) und verbündete Kräfte rund um die Stadt El Obeid im Sudan sowie über verstärkte Drohnenangriffe und Artilleriefeuer warnte der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Volker Türk, am Donnerstag eindringlich, dass eine bevorstehende Offensive zur Begehung weiterer schwerer internationaler Verbrechen führen und die ohnehin bereits katastrophalen Folgen für die Zivilbevölkerung noch weiter verschärfen könnte.

Von Simon D. Kist , 2 Mai 2024

Äthiopien: Eskalierende Feindseligkeiten vertreiben rund 50.000 Zivilisten in der Region Amhara

Das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) berichtet, dass die plötzliche Eskalation der Gewalt in der Stadt Alamata und den umliegenden ländlichen Ortschaften im Norden Äthiopiens seit Mitte April etwa 50.000 Zivilisten - die meisten von ihnen Frauen, Kinder und ältere Menschen - in die benachbarten Bezirke Kobo in der Zone North Wello und Sekota in der Zone Wag Hamra vertrieben hat. Die Zahl der Todesopfer bei den Kämpfen ist nicht bekannt.

Von Simon D. Kist , 27 Mai 2023

Rohingya Flüchtlinge müssen hungern, da Hilfsgelder ausbleiben

Nur wenige Wochen, nachdem Tausende von Rohingya-Flüchtlingen durch den Zyklon Mocha ihr Zuhause verloren haben, droht ihnen ein weiterer Schicksalsschlag: Finanzierungsengpässe zwingen das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP), die Lebensmittelgutscheine in Cox's Bazar in Bangladesch auf nur noch 8 US-Dollar oder weniger als 9 Cent pro Mahlzeit zu kürzen. Wie die UN-Organisation am Freitag mitteilte, haben Finanzierungsengpässe bereits zu Beginn des Jahres zur Kürzung der Lebensmittelhilfe geführt.

Von Simon D. Kist , 17 November 2023

Myanmar: Kampfhandlungen eskalieren in Rakhine und im südlichen Chin

Das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) berichtet, dass es die Entwicklungen in Myanmar genau beobachtet, wo bewaffnete antimilitärische Gruppen und ihre Verbündeten erhebliche Fortschritte gemacht haben und mehrere hundert Soldaten sich Berichten zufolge entschieden haben, ihre Waffen niederzulegen. Bei den bisherigen Kämpfen wurden etwa 70 Menschen getötet und über 90 verwundet, mehr als 200.000 Menschen wurden seit Ende Oktober vertrieben.

Von Simon D. Kist , 5 April 2024

Sudan: Erste Nahrungshilfe seit Monaten erreicht Darfur, Hungerkatastrophe verschärft sich

Dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) ist es nach eigenen Angaben gelungen, dringend benötigte Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel in die sudanesische Region Darfur zu bringen. Dies ist der erste WFP-Konvoi, der die vom Krieg zerrüttete Region seit Monaten erreicht. Die UN-Organisation warnte jedoch am Freitag, dass sich die Hungerkatastrophe in dem Land weiter verschlimmern wird, wenn die Menschen im Sudan nicht über alle möglichen humanitären Korridore - aus den Nachbarländern und über die Frontlinien hinweg - kontinuierlich mit Hilfsgütern versorgt werden.

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